„Wir haben daher einen gemeinsamen Antrag aller gemeindlichen Fraktionen an die Fachbehörden weitergeleitet und um einen Ortstermin gebeten, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten“, so Alfons Schäfer aus der CWE-Fraktion Eichenzell.
Die Sicherheit der Menschen an der nördlichen Ortseinfahrt von Rothemann sei allen ein gemeinsames Anliegen. „Als unterzeichnende Fraktionsvorsitzende möchten wir deshalb parteiübergreifend eine zeitnahe Verbesserung der Verkehrssituation an der B279 im Bereich der Einmündung Haimbuchstraße und der gegenüberliegenden Anbindungen zum Bankautomaten und zum Radwegenetz erreichen“, so Schäfer.
In diesem Bereich treffen mehrere Nutzungen unmittelbar aufeinander: der Durchgangsverkehr auf der Bundesstraße, ein- und abbiegende Fahrzeuge, sowie Menschen, die die Fahrbahn zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren. „Besonders Kinder auf ihren Schulwegen und ältere Menschen sind dabei auf eine übersichtliche und sichere Verkehrsführung angewiesen“, heißt es.
Aus Sicht der CWE besteht insbesondere in folgenden Punkten Handlungsbedarf:
Geschwindigkeit an der Ortseinfahrt
„Die Ortstafel befindet sich unmittelbar vor der Einmündung Haimbuchstraße. Nach den uns vorliegenden Hinweisen aus kommunalen Geschwindigkeitserfassungen passierten zahlreiche Fahrzeuge (über 70 Prozent) diesen Bereich mit Geschwindigkeiten zwischen 55 bis 80 km/h. Laut Ordnungsamt liegen Ihnen die amtlichen Messdaten vor. Insbesondere soll geprüft werden, wie eine wirksame Geschwindigkeitsreduzierung bereits vor der Einmündung und Querungsbereich erreicht werden kann.“
Sichere Querung für den Fuß und Radverkehr
„Die Verbindung zum ausgeschilderten Radwegenetz und zum Bankautomaten führt zu Querungsbedarf über die B279. Dieser betrifft auch Schulkinder und ältere Menschen. Eine sichere, gut erkennbare möglichst barrierefreie Querungsmöglichkeit würde die Situation für diese Verkehrsteilnehmenden wesentlich verbessern.“
Ein- und Abbiegeverkehr
„Für Fahrzeuge aus der Haimbuchstraße und Steinhaug (Bankautomat) entstehen insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen schwierigere Einfahrsituationen. Diese werden durch Staus auf der Autobahn aus Süden und Norden verschärft wodurch die Überquerung für Fußgänger und Radfahrer erschwert wird. Wir möchten daher die bisherigen Erkenntnisse in eine abgestimmte Lösung überführen. Unser Ziel sollte seine kurzfristig umsetzbaren Verbesserungen in diesem Bereich festzulegen und zugleich eine dauerhafte Sicherheit erreichen. „
Außerdem wird um Prüfung einiger Maßnahmen gebeten: „Als mögliche Maßnahmen kommen insbesondere infrage: die Versetzung des Ortsschildes um etwa 150 Meter in Richtung Fulda, damit die Geschwindigkeit bereits vor der Einmündung Haimbuchstraße reduziert wird; wer hätte dadurch einen Schaden. Eine Bedarfsampel für Fußgänger und Radfahrende; ein Fahrbahnteiler oder eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung am derzeitigen Standort des Ortsschildes.
Die Gestaltung der Ortseinfahrt aus Richtung Döllbach kann dabei als örtlicher Vergleich in die Prüfung einbezogen werden. Der Ortsschild steht etwa 200 Meter vor der ersten Einfahrt in Rothemann, und unmittelbar ein Geschwindigkeitsmesser. Uns ist bewusst, dass die jeweiligen Gegebenheiten gesondert zu bewerten sind. Entscheidend ist für uns, eine sichere und wirksame Lösung für unseren beschriebenen Standort zu Erreichen. Bitte beziehen Sie in die Bewertung die vorhandenen Geschwindigkeitsdaten das Verkehrsaufkommen einschließlich des Umleitungsverkehrs, die Sichtverhältnisse den Querungsbedarf und die polizeilichen Erkenntnisse zum Unfallgeschehen ein.
Unser gemeinsames Ziel ist es, die beschriebenen Risiken frühzeitig zu verringern und allen Verkehrsteilnehmenden eine sichere Nutzung dieses Bereichs zu ermöglichen. Um Unfälle und schwere Personenschäden zu verhindern, müssen kurzfristig konkrete Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, statt erst nach einem Unfall zu handeln“, so die Fraktionen.
Die CWE setze sich weiterhin mit Nachdruck für dieses wichtige Anliegen ein, bis gemeinsam eine sichere Lösung gefunden sei. „Denn Sicherheit hat stets Vorrang vor Paragraphen“.
Hitzige Debatten bei Ortsbegehung am Rothemänner Ortseingang
