Die Beschäftigten des Zolls aus der Lindenstraße in Fulda sollen voraussichtlich bis 2027 gemeinsam mit den Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit an einen neuen Standort ziehen. Dabei geht es nicht um die Zusammenlegung von Arbeitsbereichen, sondern darum, eine bessere und adäquate Unterbringung zu schaffen, wo der Auftrag besser erledigt werden kann, wie Michael Bender, Pressesprecher des Zolls, mitteilte.
Das Gebäude in der Lindenstraße sei in die Jahre gekommen und entspreche nicht mehr den Anforderungen an ein Bürogebäude. In der Unterbringung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit reiche der Platz dagegen nicht mehr aus, weswegen auch dort der Umzug stattfinde, erklärt Bender.
„Von den Umzugsmaßnahmen sind insgesamt 80 Zollbeschäftigte betroffen, die künftig ihren Dienst in Künzell verrichten werden“, sagte Bender. Zuständigkeiten ändern sich durch den Umzug nicht und auch für Bürgerinnen und Bürger bleibt alles beim Alten. Das Zollamt bleibt in Eichenzell, weswegen der „Service“ auch in Zukunft gegeben sein wird. Der Zoll bleibt in unverminderter Größe in der Region präsent, lediglich Künzell bekommt einen neuen Zollstandort.
„Nach aktuellem Stand wird die Zollverwaltung voraussichtlich im Jahr 2027 einen neuen Standort nutzen und ihre Aktivitäten in Stadt und Landkreis bündeln. Es gibt somit berechtigten Anlass zur Zuversicht, dass in Gesprächen mit der BIMA die künftige Nutzung der Immobilie im Sinne der Interessen der Stadt neu aufgestellt werden kann“, sagte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld.
