Es geht gegen den amtierenden Meister der Hessenliga aus Marburg, der in der Vorsaison neun Punkte Vorsprung auf Vizemeister Lütter hatte: Einen Punkt konnte die TSG lediglich aus beiden Vergleichen in der Liga einfahren. Außerdem gewann Marburg das Hessenpokal-Finale Mitte Juni gegen Lütter klar mit 3:0. Jetzt kommt es zweieinhalb Monate später zum Wiedersehen, wobei diesmal auf dem Heim-Kunstrasen der Blau-Gelben gespielt wird.
In die neue Saison kamen beide Teams mit jeweils zwei Siegen – doch während Marburg bisher nur die beiden Spiele absolvierte und mit sechs Punkten makellos dasteht, verlor Lütter das dritte Spiel gegen Bornheim. Das 1:4 sei „am Ende vielleicht ein Tor zu hoch“ ausgefallen, bilanzierte Trainer Carsten Peikert, der aber direkt den Blick wieder nach vorne gerichtet hatte: „Wir fahren jetzt nach Marburg – das ist die Mannschaft, die wahrscheinlich am Ende wieder weit oben stehen wird. Sie sind bei vielen wieder Titelfavorit Nummer eins, aber es gilt, eine Reaktion zu zeigen“. Marburg steht zwar noch ohne Gegentor da – umso größer wird die Aufgabe für Lütter, die Defensive der Mittelhessinnen zu knacken. Doch die TSG will sich keinesfalls verstecken: „Vielleicht holen wir dort das nach, was wir gegen Bornheim verpasst haben. Niederlagen gehören dazu, aber daraus können wir lernen und die richtige Reaktion zeigen“, so Peikert.
