Die 1:4- und 2:5-Pleiten gegen Bornheim und BG Marburg waren aus TSG-Sicht erklärbar, wenn auch vielleicht jeweils ein Tor zu hoch ausgefallen. Das Trainerteam um Julian Treidler und Carsten Peikert hat nun aber jedenfalls Arbeit vor sich. „Wir müssen es im Training aufarbeiten und uns wieder neu fokussieren“, so Treidler nach der Niederlage in Marburg: „Vor allem müssen wir den Kopf freibekommen, weil der auch immer eine große Rolle spielt“.
Die nun folgenden Heimspiele im September gegen Kassel II, Wetzlar und Haitz werden gute Gradmesser für die TSG Lütter, die sportlich mit sechs – nach dem Punktabzug aber im Endeffekt erst mit drei – Punkten in der Tabelle dasteht und sich eher noch nach unten orientieren muss. Doch Treidler stapelte schon vor der Runde tief. „Es wird wichtig sein, erstmal bis zum Winter möglichst viele Punkte zu sammeln, um dann zu schauen, wohin das Augenmerk geht. Die Liga ist sehr ausgeglichen, oberstes Ziel ist weiterhin der Klassenerhalt – diese Punkte brauchen und wollen wir zu allererst holen“, betont der Coach.
Ein, zwei Mal musste die TSG in Marburg verletzungsbedingt wechseln, dafür könnten aber auch wieder Spielerinnen für das Heimspiel gegen die Löwinnen aus Kassel zurückkehren. „Wir werden wieder eine gute Mannschaft am Platz haben, die das Spiel maximal erfolgreich bestreiten will“, versichert Treidler und blickt voraus: „Es sind drei starke Gegner, die wir jetzt in den nächsten Heimspielen haben. Aber noch ist alles in der Tabelle eng beisammen, und wir wollen das Ruder rumreißen“. Kassels Regionalliga-Unterbau ist indes noch ungeschlagen und holte schon sieben Punkte aus drei Partien – allerdings auch gegen zwei Aufsteiger.
