Neben den Gruppenmitgliedern und ihren Betreuerinnen und Betreuern nahmen auch zahlreiche Gäste an der Fahrt teil. Unter ihnen befanden sich die Eichenzeller AWO-Quartiersmanagerin Andrea Tabaka, der Vorsitzende des Handwerker- und Kulturvereins 1894 Eichenzell, Michael Hohmann, sowie der Eichenzeller Inklusionsnetzwerker Udo Bauch. Die gemeinsame Unternehmung bot eine gelungene Mischung aus politischer Bildung, interessanten Sehenswürdigkeiten, geselligem Beisammensein und kulinarischen Höhepunkten. Dabei standen nicht nur neue Eindrücke und spannende Informationen, sondern vor allem auch die Gemeinschaft, Begegnung und gelebte Teilhabe im Mittelpunkt.
Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Sebastian Müller, der aus terminlichen Gründen nicht persönlich vor Ort sein konnte, durfte die Eichenzeller DRK-Gruppe einen besonderen Tag in Wiesbaden verbringen. Die Vorfreude auf die gemeinsame Unternehmung war bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern groß. Bereits die Anreise mit dem Bus verlief in angenehmer und geselliger Atmosphäre. Bei einer gemütlichen Fahrt und guter Verpflegung stimmte sich die Reisegruppe auf einen erlebnisreichen Tag ein. Auf der Strecke zum Hessischen Landtag wartete zudem ein ganz besonderes Erlebnis auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Ein außergewöhnlicher Zwischenstopp führte die Gruppe zu der historisch größten Kuckucksuhr der Welt. Mit großer Vorfreude und gespannter Aufmerksamkeit erlebten die Reisenden pünktlich um 11 Uhr die Schreie des Kuckucks. Der charakteristische Ruf sorgte für Begeisterung und war für viele ein ganz besonderer Moment auf dem Weg nach Wiesbaden. Ein solches Erlebnis, das Kultur, Tradition und gemeinsames Staunen miteinander verbindet, machte die Anreise zu einem weiteren schönen Höhepunkt des Tages. Anschließend führte der Fußweg weiter durch die wunderschönen Straßenbereiche der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Zahlreiche prachtvolle Gebäude und sehenswerte Eindrücke der Stadt konnten bewundert werden. In Wiesbaden wurde die Gruppe von der gebürtigen Petersbergerin Ute Roczek, die seit mehr als 30 Jahren in der Landeshauptstadt lebt, herzlich empfangen und zum Hessischen Landtag begleitet.
Interessante Einblicke in die Arbeit des Hessischen Landtags
Im Hessischen Landtag angekommen, wurde die 44-köpfige Reisegruppe aus Eichenzell von den beiden engagierten Mitarbeitern Liv Ashelm und Johannes Marius Becker begrüßt. Sie sind im Bereich der politischen Bildung beziehungsweise im Besucherdienst des Hessischen Landtags tätig und führten die Gäste fachkundig durch die historischen und modernen Bereiche des Parlamentsgebäudes. Im Mittelpunkt der zweistündigen interessanten Führung standen das historische Wiesbadener Stadtschloss und das moderne Plenargebäude. Das Stadtschloss, das seit 1946 Sitz des Hessischen Landtags ist, beeindruckte die Besucherinnen und Besucher durch seine historische Architektur und seine besondere Bedeutung für die parlamentarische Arbeit in Hessen. Das 2008 fertiggestellte Plenargebäude bildet dazu einen modernen architektonischen Kontrast und bietet Raum für die politischen Debatten und Entscheidungsprozesse des Landes.
Im Rahmen der Führung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Informationen über die Geschichte und die Aufgaben des Hessischen Landtags sowie über seine Zusammensetzung und die vielfältigen Abläufe im parlamentarischen Alltag. Anschaulich wurde vermittelt, wie politische Entscheidungen vorbereitet, diskutiert und getroffen werden und welche Bedeutung die parlamentarische Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger des Landes Hessen hat. Darüber hinaus konnte die Gruppe den Plenarsaal besichtigen und historische Räumlichkeiten des Stadtschlosses bewundern. Die repräsentativen Räume, in denen unter anderem die Landtagspräsidentin Astrid Wallmann arbeitet und Gäste empfängt, vermittelten einen Eindruck von der Geschichte und der heutigen Funktion des Gebäudekomplexes.
Auch die Arbeit der Landtagsverwaltung wurde näher erläutert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Abgeordneten, organisieren Sitzungen und Verwaltungsabläufe und tragen dazu bei, dass der parlamentarische Betrieb reibungslos funktioniert. Die Eichenzeller DRK-Gruppe zeigte sich von den vielfältigen Aufgaben und dem Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Besucherdienst sichtlich beeindruckt. Der Besuch im Hessischen Landtag war für die Gruppe nicht nur eine interessante Reise in die Geschichte und Gegenwart der hessischen Landespolitik, sondern auch eine wertvolle Möglichkeit, demokratische Institutionen unmittelbar kennenzulernen. Die verständliche und engagierte Vermittlung der Informationen machte den Rundgang für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis.
Wiesbaden erkunden und Gemeinschaft genießen
Nach dem informativen Besuch im Hessischen Landtag blieb selbstverständlich auch ausreichend Zeit, die Wiesbadener Innenstadt zu erkunden. Bei einem gemütlichen Spaziergang, guten Gesprächen und gemeinsamen Begegnungen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die vielfältigen Eindrücke der Stadt auf sich wirken lassen. Neben dem Bildungsaspekt kam auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Die gemeinsame Zeit außerhalb des Landtags bot Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen zu teilen und die Verbundenheit innerhalb der DRK-Gruppe weiter zu stärken. Auch die zahlreichen Gäste bereicherten das gemeinsame Erlebnis und trugen zu einer offenen und herzlichen Atmosphäre bei.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Mittagessen in einer Pizzeria. Dort wurde die Reisegruppe mit frisch zubereiteten, köstlichen Pizzen und weiteren kulinarischen Spezialitäten verwöhnt. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Bei guter Stimmung, herzlichen Gesprächen und einem gemütlichen Beisammensein konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die leckeren Speisen schmecken lassen. Gerade solche gemeinsamen Unternehmungen sind für die Eichenzeller DRK-Gruppe „Menschen mit Behinderung“ von großer Bedeutung. Sie ermöglichen es, den Alltag für einige Stunden hinter sich zu lassen, neue Erfahrungen zu sammeln, soziale Kontakte zu pflegen und die Gemeinschaft zu erleben. Bildung, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe gingen bei diesem Ausflug auf besonders schöne Weise Hand in Hand.
Herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen beigetragen haben
Ein ganz besonderes Dankeschön galt dem Gruppensprecher Walter Bernhard, der diesen abwechslungsreichen Ausflug, wie gewohnt, mit großem Engagement vorbereitet und organisiert hatte. Durch seine sorgfältige Planung und seinen persönlichen Einsatz wurde die Bildungsfahrt zu einem gelungenen Gemeinschaftserlebnis, an das sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicherlich noch lange und gerne zurückerinnern werden. Ebenso herzlich bedankte sich die Eichenzeller DRK-Gruppe bei Sebastian Müller für die Einladung nach Wiesbaden und die Möglichkeit, einen so interessanten und schönen Tag im Hessischen Landtag und in der hessischen Landeshauptstadt erleben zu dürfen. Solche Einladungen schaffen wertvolle Gelegenheiten, politische Institutionen kennenzulernen und Einblicke in die parlamentarische Arbeit zu gewinnen.
Ein weiterer herzlicher Dank galt Ute Roczek für den freundlichen Empfang und die Begleitung vor Ort sowie den beiden Mitarbeitern des Hessischen Landtags, Liv Ashelm und Johannes Marius Becker, für die informative und engagierte Führung. Ihre verständliche Vermittlung und die interessanten Informationen haben den Besuch zu einem besonderen Erlebnis für die gesamte Reisegruppe gemacht. Ein großes Dankeschön galt auch den vielen Betreuerinnen und Betreuern der Gruppe, die sich immer liebevoll um das Wohlergehen der Gruppenmitglieder und Gäste kümmern. Nicht zuletzt bedankte sich die Gruppe ganz herzlich bei Busfahrer Mike vom Busunternehmen Stumpf für die angenehme, sichere und entspannte Fahrt. Durch seine freundliche und zuverlässige Begleitung konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Ausflug unbeschwert genießen.
Ein wunderschöner Tag voller bleibender Erinnerungen
Am Ende des Ausflugs waren sich alle einig: Die Bildungsfahrt nach Wiesbaden war ein rundum gelungener Tag voller interessanter Eindrücke, schöner Begegnungen, guter Gespräche und gemeinsamer Erlebnisse. Ob beim besonderen Zwischenstopp an der Kuckucksuhr, im Hessischen Landtag, bei der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten, während der gemeinsamen Mahlzeit oder bei den vielen persönlichen Gesprächen – überall war die Freude am Miteinander spürbar. Solche Tage bereichern das Gemeinschaftsleben, schaffen wertvolle Erinnerungen und zeigen, wie wichtig Begegnungen, Teilhabe und gegenseitige Verbundenheit sind. Die Eichenzeller DRK-Gruppe „Menschen mit Behinderung“ blickt mit großer Freude auf diesen besonderen Ausflug zurück und freut sich bereits auf das nächste gemeinsame Monatstreffen und weitere schöne Unternehmungen.
