„Das war keine leichte Entscheidung. Ja, dieser Anbau ist teuer, und gerade in unserer Haushaltssituation muss man eine solche Ausgabe sorgfältig abwägen. Wir bekommen dafür aber eine sinnvolle, moderne Erweiterung, die den Zugang zum Schlösschen dauerhaft verbessert. Dass wir den überwiegenden Teil der Kosten durch Fördermittel abdecken können, war für unsere Zustimmung ausschlaggebend“, erklärt Christoph Jestädt für die Bürgerliste.
Geplant ist ein zeitgemäßer Eingangsbereich mit Platz für Information und Orientierung. Automatische Schiebetüren und ausreichend breite Durchgänge sollen den Zugang für alle Menschen erleichtern: für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator ebenso wie für Familien mit Kinderwagen und Menschen mit vorübergehenden Bewegungseinschränkungen. Ziel ist ein einladender, barrierefreier Eingang, den möglichst alle selbstständig und unkompliziert nutzen können.
Mit dem neuen Eingang sollen auch die jahrelangen Probleme mit der bisherigen Eingangstür und die damit verbundenen wiederkehrenden Reparaturen der Vergangenheit angehören. Die Bürgerliste setzt damit auf eine dauerhafte Verbesserung des Zugangs.
Die hohen Baukosten sieht die Bürgerliste insbesondere im Zusammenhang mit den Anforderungen des Denkmalschutzes sowie der aufwendigen Gründung und baulichen Anbindung an das historische Gebäude. Ein Anbau am Schlösschen lässt sich deshalb nicht mit einem einfachen Eingangsbereich an einem gewöhnlichen Neubau vergleichen.
„Unser Schlösschen ist ein prägendes Gebäude unserer Gemeinde. Es soll seinen historischen Charakter bewahren und zugleich den Menschen im Alltag offenstehen. Ein verlässlicher, barrierefreier Eingang gehört dazu. Mit dieser besonderen Förderchance können wir Denkmalschutz und zeitgemäße Nutzung sinnvoll verbinden und die Belastung für den Gemeindehaushalt deutlich begrenzen“, so Jestädt.
