Aus zehn Teams wurden neun, da die SG Kerzell/Löschenrod mittags wegen Spielermangel noch absagen musste. „Das war schade“, bedauerte Heiko Rützel aus dem Britannen-Vorstand, doch sprach trotzdem von einem gelungenen Turnier. Es wurde parallel auf Kleinfeld gespielt, die Mannschaften aus Eichenzell, Bad Soden, Flieden, Künzell/Bachrain, Petersberg, Hofbieber, von FT Fulda, dem SC Borussia Fulda und der TSG Lütter lieferten sich tolle und anspruchsvolle, wenn auch kurze Matches. „Jede Mannschaft hatte viele Jungs dabei, die sich lange kennen. Jeder hat alte Weggefährten getroffen, es war ein gutes Niveau und keiner hat sich verletzt“, so Rützel, der sich zudem noch freuen durfte, dass seine Eichenzeller, die mit dem namhaften Verbandsliga-Personal des vergangenen Jahrzehnts antraten, das Finale gewannen: „Wie im echten Leben gegen Bad Soden“, schmunzelte er. Mit 3:1 setzte sich die Britannia durch und holte Gold, Platz zwei ging an Soden und Rang drei an den RSV Petersberg, der im Neunmeterschießen gegen Hofbieber siegte. Der SV Flieden verpasste die vorderen Plätze – trotz Fabi Schaub, Trainer Christian Kreß und Meik Voll im Kader.
Rund 200 Zuschauer waren über den Abend zugegen – nach dem Fußball ging es dann ins Festzelt zur Rockparty mit der Eichenzeller Coverband „Taste“. Am Samstag und Sonntag feiert der FC Eichenzell weiter sein 115-Jähriges.
