Die Britannia steht mit 15 Punkten aus 15 Spielen derzeit auf Rang 13 und damit auf einem direkten Abstiegsplatz, der SV Buchonia Flieden auf Platz zwölf ist bereits auf fünf Punkte enteilt – und die Eichenzeller haben dazu bereits eine Partie mehr ausgetragen als die Konkurrenz im Tabellenkeller. Trainer Marius Grösch ist dennoch positiv gestimmt, was die Aufgabe in Weidenhausen angeht. Das hängt nicht zuletzt mit dem Auftritt am vergangenen Sonntag gegen Kleinalmerode zusammen: Gegen den neuen Tabellenführer war die Britannia gut im Spiel, ließ sich auch vom Platzverweis gegen Jonas Nitz nach einer knappen Stunde nicht aus der Fassung bringen und zeigte insgesamt eine ansprechende Leistung.
Unter dem Strich stand am Ende dennoch eine 0:1-Niederlage – weil die Eichenzeller zuvor zwei Mal am Aluminium scheiterten und in der Schlussphase David Heil den möglichen Ausgleich liegenließ. „Es wird darum gehen, eine gute Leistung auch endlich in Punkte umzuwandeln“, nimmt Grösch sein Team in die Pflicht: „Uns muss bewusst sein, dass das nur eine gute Leistung war, an deren Ende eine Niederlage stand. Wenn wir daraus jetzt schließen, dass wir gut drauf sind, werden wir sehr schnell vor Augen geführt bekommen, was los ist.“ Dennoch reise sein Team mit viel Selbstvertrauen ans Chattenloh, immerhin war die Britannia gegen Klei/Hun/Doh auch in Unterzahl mindestens ebenbürtig.
„Wir müssen gut reinkommen und uns vor Augen führen, was uns gegen Kleinalmerode stark gemacht hat. Es geht um das Auftreten, und genau darauf liegt unser Fokus: Einerseits sind wir selbstbewusst und wissen, was wir können. Andererseits muss auch jedem klar sein, was für eine Körpersprache nötig sein wird, um dort etwas mitzunehmen. Wenn wir uns gegenseitig ein gutes Gefühl geben, bin ich positiv gestimmt.“
Personell plagen Grösch noch einige Fragezeichen vor dem Duell bei den Adlern, Jonas Nitz fehlt aber in jedem Fall gesperrt. „Bei Sardi Bardhushi steht noch eine Diagnose aus, er fühlt sich aber zumindest deutlich besser. Kurzfristig wird das wahrscheinlich noch nichts, aber wir drücken die Daumen“, erläutert der Spielertrainer. Vadim Schlager ist zudem gesundheitlich angeschlagen, hier soll das Abschlusstraining am Donnerstag abgewartet werden. Der langzeitverletzte Moritz Reith wird dagegen wohl erst in der Rückrunde wieder richtig einsteigen können.
