Mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten drehte Hofbieber nach der Pause das Spiel: Zuerst drückte Robin Fischer eine Hereingabe im Fallen mit dem Außenrist über die Linie, nur wenig später traf Noah Gradl aus dem Gewühl heraus zum 2:1. Yannik Bleuel legte wenig später auch noch den dritten Treffer für die Gastgeber nach – und so geriet die TSG trotz Feldüberlegenheit und zahlreicher Torchancen auf die Verliererstraße. „Wir waren klar die bessere Mannschaft und hatten die besseren Chancen. Das waren eine ganze Reihe, bestimmt zehn Dinger. Wenn´s läuft, machen wir daraus auf jeden Fall mindestens ein Tor, aber heute hat uns einfach auch das Glück gefehlt“, ärgerte sich Lütters Coach Sascha Bönte über die mangelhafte Chancenverwertung seines Teams.
Möglichkeiten hatte Lütter übers ganze Spiel verteilt zu genüge: Am nächsten dran an einem Torerfolg waren wohl Tobias Rehm mit seinem Kopfball kurz vor der Pause, den Hofbiebers Schlussmann Jonas Hosenfeld glänzend parierte, und Maximilian Pappert mit seinem Pfostentreffer kurz vor Schluss. Einzig Lütters Florian Schertell war vor dem Kasten erfolgreich und brachte Lütter schon früh in Führung, als er nach einem Steckpass frei durch war. Doch auch wenn es in Sachen Chancenverwertung noch haperte, kann die TSG nach der fünften Niederlage in Folge immerhin auf eine ordentliche Leistung aufbauen. „Es ist bitter, aber in den Apfel müssen wir jetzt beißen. Die Leistung hat aber gestimmt und wenn wir so weiterspielen, punkten wir in den nächsten Wochen auch wieder“, blickt Bönte optimistisch auf die kommenden Aufgaben.
Lütter: Arnold; Dechant, Höhl, Wasirow, Schertell, Schlott, Rehm, M. Pappert, Vogt, V. Pappert, Müller (Nüchter)
Tore: 0:1 Florian Schertell (7.), 1:1 Robin Fischer (54.), 2:1 Noah Gradl (56.), 3:1 Yannik Bleuel (63.)
Zuschauer: 150
