„Es ist jede Woche das gleiche. Ich weiß nicht, was wir noch machen müssen, um ein Tor zu schießen“, haderte Lütters Trainer Sascha Bönte erneut mit der mangelhaften Chancenverwertung seines Teams, das in den letzten fünf Partien nur drei Tore erzielen konnte. Insbesondere in der Phase nach der Pause drückte Lütter beim Stande von 0:1 aufs Gaspedal und war drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Am knappsten war es bei Florian Schertell, der knapp verzog und Tobias Rehm, dessen Kopfball nach einer Ecke von der Unterkante der Latte raussprang. „Wir spielen nach der Halbzeit richtig gute 20 Minuten und drücken die hinten rein. Wenn wir da das 1:1 machen, weiß ich nicht, wie das Spiel ausgeht. Dann ist vielleicht noch was für uns drin“, erklärte Bönte.
Doch ausgerechnet inmitten der Lütterer Drangphase klingelte es auf der anderen Seite, als Ferhat Yildiz nach einem Ball aus dem Halbfeld zum 2:0 für die Gäste einköpfte. „Das hat uns dann den Stecker gezogen. Danach war Eiterfeld/Leimbach schon klar besser“, musste Bönte anerkennen, der in der Schlussphase noch zwei weitere Gegentreffer mit ansehen musste. „Alles in allem geht der Sieg für die Gäste schon in Ordnung. Sie haben einen guten Fußball gespielt, aber 4:0 ist zu hoch. Trotzdem bin ich für die nächsten Wochen guter Dinge. Wir sind jede Woche konkurrenzfähig und spielen gut genug, dass auch bald wieder etwas Zählbares bei rumkommen müsste“, glaubt Bönte fest an die Trendwende.
Lütter: Arnold; Dechant, Höhl, Wasirow (57. Burkard), Schertell, Nüchter (89. Müller), Schlott, Rehm, M. Pappert (89. Fischer), Vogt, V. Pappert
Tore: 0:1 Samuel Hildebrand (23.), 0:2 Ferhat Yildiz (68.), 0:3 Daniel Mertens (80.), 0:4 Joshua Winter (83.)
Zuschauer: 80
