Das Aufsteigerduell mit Historie: Vor einem Jahr stieg Lütter nach den beiden Relegationsspielen gegen Dittlofrod/Körnbach ab, diesen Sommer unterstützten die Rot-Schwarzen die TSG sogar in der Relegation, ehe es zum Saisonstart in der Gruppenliga beim Wiedersehen ein wildes 3:3 gab. Lütters toller Start ist mittlerweile verpufft – sechs Spiele in Folge gingen verloren, dazu das Pokal-Aus gegen Elters. „Wir wissen alle, woran es liegt. An einer breiten Brust hat es nie gefehlt, das Problem war häufig, dass wir nicht nachlegen konnten. Und es ist Gruppenliga – da sind alle Mannschaften gut“, betont Trainer Sascha Bönte. Für das kommende Spiel sei der Kader zwar etwas breiter, was die Lage „entspannter“ macht, doch der Blick auf die Tabelle sorgt am Sauerbrunnen für wenig Freude: die TSG rutschte bis auf Rang zwölf ab, Gegner Dittlofrod liegt nach einer verkorksten Hinrunde fünf Punkte schlechter am Tabellenende. „Alle Punkte sind wichtig. Natürlich wollen wir den Dreier holen, das will der Gegner aber auch. Wenn man sich das anschaut, beginnt der Abstiegskampf bei Schlüchtern“, rechnet Bönte vor und schaut nach oben bis auf Rang drei. Dort liegt die SG Schlüchtern mit 23 Zählern – und damit „nur“ sieben Punkte vor einem möglichen Abstiegsplatz. „Das sagt alles aus“, findet Bönte. Die Qualität, die die TSG im Kader hat, soll endlich wieder auf dem Platz zu sehen sein. Brisant dürfte das Heimspiel aber ohnehin werden – nicht nur ob der Vorgeschichte, sondern auch, weil Dittlofrod den Anschluss zu verlieren droht. Nach einem Zwischen-Hoch und drei Siegen in Folge setzte es im Oktober wieder drei Pleiten, zuletzt ein Last-Minute-K.o. in Hofbieber.
