Lokales 08.10.2026

„Freundschaft lebt vom Miteinander“ – 45 Eichenzeller in Tschechien

Eichenzell (pm/jah) – 45 Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Eichenzell haben im Rahmen einer dreitägigen Begegnungsreise ihre tschechische Partnerstadt Plesná besucht. Organisiert wurde die Reise durch den Verein „Grenzenlos e.V. Partnerschaftsverein Eichenzell“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit historischen, kulturellen und persönlichen Begegnungen.

Fotos: Partnerschaftsverein Grenzenlos e.V.

Die Reisegruppe startete am Freitagmorgen in Eichenzell und bezog nach der Ankunft in Franzensbad ihr Quartier. Ein besonderer Höhepunkt des ersten Tages war der offizielle Empfang durch den Bürgermeister von Plesná, Petr Schaller. Im Anschluss erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Führung und einem Film im Museum interessante Einblicke in die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte sowie in die Geschichte der Vertreibung aus dem Egerland.

„Die Eindrücke aus dem Museum haben uns noch einmal vor Augen geführt, welche tiefen Spuren Krieg, Vertreibung und Neuanfang in den Familien hinterlassen haben. Umso wertvoller ist es, dass heute aus einer bewegten Geschichte eine lebendige Freundschaft zwischen unseren Städten entstanden ist“, fasst die stellvertretende Vereinsvorsitzende von Grenzenlos e.V., Andrea Harms, zusammen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der kulturellen Entdeckung Westböhmens. Nach einer Stadtführung in Karlsbad erkundete die Reisegruppe die historische Stadt Loket (Ellenbogen), bevor die Fahrt durch den Kaiserwald nach Chodovar führte. Dort klang der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen und einem geselligen Beisammensein in der traditionsreichen Gaststätte Stará Sladovna aus.

Am Sonntag trat die Gruppe nach gemeinsamen erlebnisreichen Tagen die Heimreise nach Eichenzell an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kehrten mit vielen neuen Eindrücken, interessanten Gesprächen und wertvollen Erinnerungen nach Eichenzell zurück.

Ein besonderer Dank gilt dem Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, das die Durchführung dieser grenzüberschreitenden Begegnungsreise durch seine Förderung ermöglicht hat. Dadurch konnte ein wichtiger Beitrag zur Vertiefung der Städtepartnerschaft und zum europäischen Miteinander geleistet werden.