Begrüßt wurden die Gäste durch den zweiten Vorstand Christine Blum und die Kassenwartin Tanja Zans. Sie hießen das Publikum gemeinsam willkommen und stimmten auf die kommende Stunde ein. Den feierlichen Auftakt des Nachmittages gestalteten die Lieder „Here I am, Lord“, „Risen Lord“ und „The Lord bless you and keep you“. Ein besonderer Höhepunkt des ersten Teils war die Anmoderation und der anschließende Gesang des geschichtsträchtigen Liedes „We shall Overcome“. Das 1947 von Pete Seeger geprägte Werk wurde als Hymne der Bürgerrechtsbewegung weltbekannt. Im Anschluss schlug das Ensemble traditionelle Töne an, zwei Volkslieder standen nun auf dem Programm: Zunächst erklang das Lied über die heimliche Liebe, „Kein Feuer, keine Kohle“, gefolgt von dem schwungvollen schwedischen Reigen „Zum Tanze, da geht ein Mädel“, der spürbar Leichtigkeit brachte.
Mit einem Augenzwinkern ging es weiter zu der charmanten Geschichte über Charley, den dandyhaften Herzensbrecher, für den die Mädchen im Lied „Weevily Wheat“ nur zu gerne Kuchen backen würden. Das Ensemble blieb vorerst bei englischsprachigen Texten und leitete in die moderne Ära über. Mit dem unbeschwerten Klassiker „Raindrops keep falling on my head“ und dem Eurovisions-Siegersong „Love shine a light“ von Katrina and the Waves ging es weiter. Nach dem modernen Chanson „Für immer Frühling“ folgte das philosophische Lied „To everything there is a season“. Mit dem schwungvollen Abba-Song „When you danced with me“ verabschiedeten sich die Sängerinnen von ihren Gästen.
Passende Lesungen, die von verschiedenen Chormitgliedern im Wechsel zwischen den Liedern vorgetragen wurden, gaben dem Nachmittag einen inhaltlichen Rahmen. Zum Ende des Programms ergriff die erste Vorsitzende Sigrid Fernández Klüber das Wort. Sie bedankte sich ganz herzlich bei Ottmar Klüber (Querflöte), Ellen Henkel (Akkordeon) und Barbara Müller (Mundharmonika) für die musikalische Unterstützung. Ein besonderer Dank galt zudem Pfarrer John Roy, der für dieses Event dem Chor die Jakobuskirche gestellt hatte. Im Anschluss gab es im beleuchteten Pavillon die Gelegenheit, bei heißen Getränken und kleinen Knabbereien wieder einmal miteinander ins Gespräch zu kommen.
