Bereits am Samstagabend hatte der traditionelle Bockbierabend mit Michel’s Haxen und musikalischer Unterhaltung durch den Musikverein Lütter zahlreiche Besucher angelockt. Nach dem Festgottesdienst am Sonntagmorgen stand anschließend vor allem der Feuerwehrnachwuchs im Mittelpunkt.
Auf dem Sportplatzgelände traten die sechs Jugendfeuerwehren aus den Ortsteilen Eichenzell bei den Gemeindewettkämpfen gegeneinander an. Mit konzentrierten Blicken, schnellen Handgriffen und jeder Menge Teamarbeit absolvierten die Jugendlichen die verschiedenen Disziplinen. Immer wieder verfolgten Eltern, Betreuer und Besucher gespannt die Übungen entlang der Wettkampfbahnen.
„Die Freiwillige Feuerwehr Welkers ist in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden. In diesem Zusammenhang feiern wir auch den Gemeindefeuerwehrtag“, erklärte Wehrführer Frank Lattermann. Besonders freute ihn dabei, dass die Jugendfeuerwehr Welkers erstmals seit längerer Zeit wieder selbst an den Wettkämpfen teilnehmen konnte. „Wir hatten eine Zeit lang personelle Probleme, aber jetzt haben wir wieder eine Mannschaft am Start“, sagte Lattermann sichtlich stolz.
Neben den Wettkämpfen war auf dem Gelände den gesamten Tag über einiges geboten. Während die einen den Feuerwehrnachwuchs anfeuerten, nutzten andere die Gelegenheit für Gespräche bei Bratwurst, Steaks oder kühlen Getränken. Ab dem Nachmittag ergänzten Kaffee und Kuchen das kulinarische Angebot.
Dabei spielte auch das Wetter mit. Nachdem es am Vorabend noch etwas frisch gewesen war, sorgten am Sonntag angenehme Temperaturen und Sonnenschein für beste Bedingungen auf dem Sportplatzgelände. Entsprechend gut besucht zeigte sich die Veranstaltung über viele Stunden hinweg.
Am Nachmittag folgte schließlich die Siegerehrung der Jugendwettkämpfe, ehe der Gemeindefeuerwehrtag in einen gemütlichen Festbetrieb überging. Zwischen Bierbänken, Gesprächen und Musik wurde schnell deutlich, was solche Veranstaltungen gerade in den Ortsteilen ausmacht: Gemeinschaft, Ehrenamt und das Miteinander über Generationen hinweg. Denn neben aller Wettkampfatmosphäre stand vor allem eines im Mittelpunkt – die Menschen, die sich Tag für Tag ehrenamtlich für ihre Mitbürger einsetzen.
