Mit jeder Minute und jedem einzelnen Sonnenstrahl füllte sich das Schlossgelände sichtlich. Marketingmanagerin Svenja Krah zeigte sich erleichtert über den reibungslosen Endspurt: „Der Aufbau lief gut, wir hatten ja dann gestern doch noch einen trockenen Tag, genauso wie heute Morgen“, so Krah. Damit waren alle Vorbereitungen rechtzeitig abgeschlossen, obwohl das Wetter den Zeitplan im Vorfeld ziemlich verknappt hatte. „Das Gelände sieht super aus“, freute sich Krah angesichts des gelungenen Auftakts. „Die erste Resonanz ist gut, wir freuen uns auf die kommenden vier Tage, auf die Besucher und auf gute Laune“, so Krah, die auch für die restliche Zeit wettertechnisch optimistischer Dinge war.
Kulinarisch bot das Fest den Gästen eine breite Vielfalt an warmen Speisen – etwa von den Ständen des „Pier36“ oder „Nobel & Josef“ – über süße Spezialitäten bis hin zu frischem Obst. Passend dazu reichte das Getränkeangebot vom kühlen Aperol bei Sonnenschein bis zum wärmenden Kaffee. Gerade bei diesen gastronomischen Angeboten präsentierten sich viele regionale Aussteller.
Herzstück des Rahmenprogramms bildete der über das Areal verteilte und passend zum Jahresthema konzipierte „Bienenparcours“. Spezielle Schilder rückten jene Aussteller in den Fokus, die sich für insektenfreundliche Gärten engagieren oder Fachvorträge beisteuerten. Diese Vorträge widmeten sich unter anderem der Bedeutung von Fauna und Kultur sowie der ehrenamtlichen Arbeit in Biosphärenreservaten.
Neben der Pflanzenwelt und dem Ökosystem nahm die gemütliche Außengestaltung mit Gartenmöbeln und Whirlpools großen Raum ein. Dem wechselhaften Wetter begegnen die Händler gelassen. Karl-Gustav Müller vom Schlossrestaurant und Café „Die Fasanerie“ sah die Bedingungen pragmatisch: „Solange es trocken bleibt, ist alles gut“, so Müller. Wind und Wolken seien bei einem Gartenfest schließlich normal.
Die Anziehungskraft des Festes reichte dabei weit über die Region hinaus: Die Bernsteingalerie reiste extra aus Köln an. „Wir haben vor vielen Jahren hier einen Preis bekommen. Seit dieser Zeit sind wir leidenschaftlich immer wieder hier“, hieß es am Stand über die Treue zum Fürstlichen Gartenfest.
