Das neue Format beruht auf einem direkten Wunsch der Bürger nach einem Kofferflohmarkt. Joleen Bleuel, Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde Eichenzell, und die Inklusionsnetzwerkerin bei antonius, Marielene Schmidt-Nohl, setzten dies um und ergänzten das Konzept um eine Pflanzenbörse. Bei der Planung stand ein möglichst einfacher Ablauf im Fokus. „Wir waren gespannt und konnten es gar nicht einschätzen. Wir wollten etwas Niedrigschwelliges anbieten, bei dem man nicht den ganzen Tag am Stand stehen muss“, erklärt Bleuel den Hintergrund.
Durch den Verzicht auf Standgebühren sollten gezielt auch Menschen angesprochen werden, die bisher keine Flohmarkterfahrung hatten. Mit 14 Anmeldungen zeigten sich die Organisatorinnen für den ersten Anlauf zufrieden. Auch preislich blieb alles im Rahmen: „Es kann getauscht werden, es kann bis zu fünf Euro gekauft werden, es kann auch verschenkt werden“, so Bleuel. Nach der Premiere zogen die Verantwortlichen eine durchweg positive Bilanz.
