Für den SV Welkers gleicht die Rückrunde bisher einem Albtraum. Nach acht Spielen seit dem Restart steht die Mannschaft von Trainer Onur Özger noch ohne einen einzigen Punkt da. Die Folge: Der Verein ist knietief in den Abstiegskampf gerutscht und nur noch einen Zähler von der roten Zone entfernt. Özger blickt dabei auf einen „riesigen Knick“ seit der Winterpause zurück, versucht aber dennoch, die Zuversicht zu bewahren. „Die Jungs haben ein wenig die Motivation verloren“, gesteht der Trainer. Als Ursachen nennt er vereinsinterne Vorkommnisse sowie fehlendes Spielglück in den entscheidenden Phasen. Dennoch sei der Wille innerhalb der Truppe unter der Woche ungebrochen: „Wir trainieren, wir geben Gas.“ Gegen die formstarke SG Löschenrod erwartet Özger ein „gutes Kampfspiel“. Die personelle Lage bleibt aufgrund beruflicher Verpflichtungen einiger Akteure bis kurz vor Anpfiff ungewiss: „Ich hoffe, dass so viele wie möglich morgen dabei sind.“
Ganz anders ist die Gemütslage bei der SG Löschenrod. Das Team von Alexander Lembcke benötigt nur noch einen Zähler, um den Klassenerhalt auch rechnerisch perfekt zu machen. Doch der Blick geht längst in die andere Richtung: „Das Ziel ist es, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen“, so Lembcke. Zudem ist nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel noch eine Rechnung offen, auch wenn der Trainer mit Blick auf die veränderten Vorzeichen betont: „Das Spiel ist nur schwer vergleichbar.“ Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle bleibt die Marschroute klar: Dank des breiten Kaders sollen drei Punkte her.
Parallel dazu kämpft der TSV Weyhers um den Anschluss. Das Team liegt aktuell einen Punkt hinter dem rettenden Ufer und könnte mit einem Sieg einen wichtigen Schritt machen. Gegner Hosenfeld hingegen möchte mit einem Heimsieg den aktuellen Sechs-Punkte-Vorsprung ausbauen und sich damit endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden.
Kreisoberliga Süd
Mittwoch
18.45 Uhr
Hosenfeld – Weyhers
19 Uhr
Welkers – Löschenrod
