Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt blickte auf die Geschichte der Veranstaltungsreihe zurück: „Zum 27. Mal feiern wir Kultursommer“. Begonnen habe die Reihe 1999 „klein und fein“. Ziel sei damals gewesen, Kulturveranstaltungen in den ländlichen Raum zu bringen. Dies dürfe jedoch nicht missverstanden werden: „Kultur ist sehr wohl auch im ländlichen Raum vorhanden. Wir machen sie lediglich sichtbar und bringen sie an besondere Orte.“ Um Werbung für die Veranstaltung zu machen, sollten die Gäste wissenschaftlich argumentieren: „Die Besucherinnen und Besucher werden durch das ausgeschüttete Dopamin glücklicher und leben länger“, erklärte er.
Kathrin Schmitt aus der Geschäftsführung der Kultursommers dankte insbesondere Dr. Miller und dem Team von Schloss Fasanerie für die Kooperation an diesem „besonderen Ort“. Kultur verbinde Menschen und ermögliche Austausch, besonders bei einem so breit gefächerten Angebot wie dem des Kultursommers: Bis Anfang Oktober warten mehr als 100 Veranstaltungen aus Musik, Theater, Literatur und Kunst auf Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen. „Kultur in den schönsten Spielstätten unserer Region erleben zu können, macht den Kultursommer besonders“, betonte sie. Sie appellierte zugleich an die Gäste, die kulturellen Angebote auch weiterhin aktiv zu unterstützen.
Museumsdirektor Dr. Markus Miller zeigte sich erfreut, den Kultursommer erstmals auf Schloss Fasanerie eröffnen zu dürfen. „Der Kultursommer ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region, vor allem, da die Kultur in ländlichen Regionen mehr Unterstützung braucht“, erklärte er. Für ihn schließe sich durch die Eröffnung ein Kreis, da das erste Kultursommer-Konzert im Jahr 2000 auf Schloss Fasanerie stattgefunden habe – und ebenfalls ein Jazz-Konzert war.
Gefördert wird die Veranstaltungsreihe vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und den Landkreisen Fulda und Main-Kinzig.
