Organisationsleiter Johannes Baumann zeigt sich auf OZ-Nachfrage zufrieden mit den Anmeldungen: „Wir haben knapp über 150 Meldungen. Viele fahren an beiden Tagen, sodass wir an beiden Tagen rund 150 Starter haben. Das ist das, was wir uns erhofft haben und auch vergleichbar mit den letzten Jahren.“ Die Generalprobe habe zudem gezeigt, dass Programme, Zeitmessungen und Abläufe gut funktionieren.
Doch nicht alles lässt sich planen: „Genug Wasser haben wir aktuell leider noch nicht. Freitag ist zwar Regen gemeldet, aber derzeit reicht es noch nicht. Wir hoffen, dass wir am Samstag den Sprint über unsere favorisierte Strecke ausrichten können. Für Sonntag sind wir skeptisch und müssen möglicherweise die Ausweichstrecke nehmen. Das entscheiden wir Donnerstag oder Freitag.“
Freitag steht dann der große Aufbautag an. Über 50 Helferinnen und Helfer werden koordiniert, die Behörden informiert und letzte Details zu Organisation und Verpflegung geklärt. „Am Wochenende soll es zum Glück auch trocken werden. Wir sind halt eine Outdoor-Sportart und müssen mit den gegebenen Bedingungen klarkommen. Jetzt darf es dann aber auch losgehen. Die letzten Wochen war es noch etwas Bauchgrummeln, aber jetzt steigt die Vorfreude“, sagt Baumann mit einem Lächeln. Die letzten Tage seien noch von intensiver Vorbereitung und Abstimmung geprägt gewesen – am Wochenende selbst wird dann alles zusammenkommen.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Am Samstag stehen die Sprintrennen über 400 Meter nahe der Fuldabrücke in Johannesberg auf dem Plan, am Sonntag folgen die klassischen Langstreckenrennen von Eichenzell bis Fulda-Ziegel. Die jungen Kanuten der Altersklassen U9 bis U14 starten unterhalb der Löschenroder Brücke.
Landrat Bernd Woide in seinem Grußwort unterstreicht die Bedeutung des Rennens für die Region: „Seit über fünf Jahrzehnten ist dieses Rennen ein Aushängeschild für hochklassigen Kanusport in unserer Region. Generationen von Sportlern haben hier Wettkampferfahrung gesammelt – viele mit nationalen und internationalen Erfolgen. Diese Tradition macht die Veranstaltung zu einem sportlichen Highlight unseres Landkreises.“
Das Rennen wird vom Kanu-Club Fulda ausgerichtet. Für die Wettkampfleitung zuständig sind Julius Zentgraf und die Hauptschiedsrichter Ben Verhoef sowie die Jury-Mitglieder Olaf von Harz, Ahmed Bayraktar und Eugen Eibl. Die Zeitnahme übernehmen Julian Heil, Christian Dajek, Michel Zentgraf, Jan Staubach, Ann-Kathrin Krönung, Uwe Jöckel und Tobias Heil. Für die Wasserrettung ist die DLRG Fulda unter Enrico Neumann verantwortlich. Im Notfall steht die 112 zur Verfügung.
Alle Wettkämpfe finden unter naturschutzrechtlicher Ausnahmegenehmigung statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, den Anweisungen der Organisatoren und Streckenposten unbedingt Folge zu leisten – nur so kann die Sicherheit gewährleistet und die Durchführung künftiger Rennen gesichert werden.
