„Wenn du 20 Minuten in Unterzahl bist, musst du mit dem Punkt am Ende zufrieden sein“, analysierte Rützel, fügte jedoch an: „Wirklich freuen können wir uns aber nicht, weil doch mehr drin gewesen wäre“, spielte der Eichenzeller Trainer auf zwei hundertprozentige Chancen seines Teams an: In der ersten Halbzeit tauchte Philipp Pfeiffer frei vor dem Waberner Kasten auf, konnte den Ball jedoch nicht im Kasten unterbringen. Dasselbe galt für James Sawatzky in der zweiten Halbzeit, der nach schöner Vorarbeit von Jonas Nitz ebenfalls alleine auf TSV-Schlussmann Islam Elgaz zulief – das Spielgerät jedoch knapp am Tor vorbeispitzelte.
„Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden, aber selbst in Unterzahl haben wir das dann gut gemacht und von Wabern wenig zugelassen“, erläuterte Rützel, dessen Team nach der Gelb-Roten Karte gegen Pfeiffer etwa 25 Minuten zu zehnt überstehen musste. „Patrick Herpe hat nochmal die Latte getroffen, und generell wurde es durch einige Schiedsrichterentscheidungen nochmal relativ wild am Ende. Wenn er seine Linie so durchzieht, ist das für mich auch keine Gelb-Rote Karte“, haderte der Eichenzeller Trainer, konnte sein Team aber nur loben: „Ich bin stolz, dass wir am Ende nicht noch eine Murmel kassiert haben. Wir haben das 0:0 gehalten, darauf kann man schon stolz sein“, so Rützel abschließend.
Wabern: Elgaz; Kuntze, Kördel (45. Kuntz), Mühlberger (71. England), Schmeer, Witt, Klinge, Müller, Wendel, Konjarski (78. Herdt), Herpe
Eichenzell: Grösch; Nitz, Dugan, Pfeiffer, Ludwig (57. Götze), Heil, Sawatzky (89. Milenkovski), Fröhlich, Bardhush (82. Röhrig), Sang, Mulaj
Schiedsrichter: Tim Rüppel (Balhorn)
Tore: -
Zuschauer: 100.
Gelb-Rote Karte: Philipp Pfeifer (Eichenzell, 71.), Patrick Herpe (Wabern, 90.+5)
