„Endlich“ – so der erste Impuls von Trainer Heiko Rützel vor dem Auftakt seiner Britannia in die Restrunde. Eine Woche später als die Konkurrenz kämpft Eichenzell wieder um Punkte, doch über die etwas längere Pause war der FCB-Coach auch froh: „Durch die schwierigen Bedingungen im Winter ist jede Woche wichtig gewesen. Seit drei Wochen haben wir jetzt normalen Trainingsbetrieb, und große Vorfreude, dass es gleich mit einem Derby bei schönem Wetter losgeht“.
Eichenzell als Drittletzter empfängt den Tabellendritten aus Steinbach – aber mit Selbstvertrauen: „Wir können sagen: Sie müssen uns auch erstmal zuhause schlagen“, betont Rützel, schließlich lieferte Eichenzell schon vor der Winterpause gute Spiele gegen Bad Soden (2:2) und Hessen Kassel II (1:0) ab. „Aber wir wissen auch, dass wir Außenseiter sind. Steinbach ist natürlich direkt ein hohes Maß, doch wir haben gezeigt, dass wir mithalten können“. Da noch unklar ist, wie viele Absteiger es geben wird, hat die Britannia ordentlich Rückstand auf das rettende Ufer. „Wir haben eine schwierige Restrunde vor uns, müssen viele Punkte aufholen. Aber die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut“, so Rützel, der in seiner Funktion als Vorstand auch noch Positives vermelden kann: „Die Verbundenheit zum Verein ist da. Wir haben Zusagen vom kompletten Kader – ligaunabhängig. Dass zeigt, dass wir den richtigen Weg gehen“. Die Mannschaft sei jung und entwicklungsfähig, freut sich Rützel, der erklärt, dass sich auch die Zugänge Sardi Bardhushi und Niko Jäckel schon sehr gut integriert hätten. Zwei Wermutstropfen gibt es dagegen aber auch: Mit Abdou Badji Coly (Meniskusschaden) fällt eine wichtige Stütze lange aus, eine kleine Resthoffnung bestehe noch für die Spiele am Saisonende. Er wurde bereits operiert. Eine OP vor sich hat dagegen noch Moritz Reith: „Er hatte in der Vorrunde schon Knieprobleme und sich die Patellasehne angerissen“, bedauert Rützel. Für Reith bedeute dies das Saisonende: „Er ist einer unserer Kapitäne und Wortführer in der Mannschaft“.
Der SV Steinbach wiederum geht mit Selbstvertrauen ins nächste Derby: Schon in Flieden überzeugte der SVS und untermauerte beim 3:0 seine Ansprüche.
