Mit Unentschieden kommt die Britannia im Abstiegskampf nicht weiter – so die Erkenntnis nach den bisherigen Spielen der Restrunde: 1:1 gegen Steinbach, 0:0 in Wabern, 1:1 gegen Lichtenau. Mehr denn je müssen nun Siege her. „Jetzt sowieso“, betont Trainer Heiko Rützel: „Das waren bisher drei Mannschaften aus der oberen Hälfte, gegen die natürlich auch etwas möglich war. Aber wir sind noch ungeschlagen in diesem Jahr und jetzt kommen entscheidende Spiele, in denen wir sechs Punkte holen müssen“, blickt der Coach auf die Aufgaben in Vellmar und kommenden Mittwoch in Hofbieber voraus.
Der FCB steht mit 18 Zählern auf dem drittletzten Platz, kurz davor liegt der OSC Vellmar mit einem Punkt mehr, aber auch schon zwei Spielen mehr auf dem Buckel. „Für sie ist das genauso wichtig, ein Unentschieden hilft da keinem“, weiß Rützel. Unklar sei noch, ob auf Rasen oder Kunstrasen gespielt wird. Jedenfalls will sich Eichenzell im Vergleich zum Lichtenau-Spiel wieder steigern und an die Leistungen zuvor anknüpfen. Mit Philipp Pfeiffer, der zuletzt gesperrt war, kommt Qualität in den Kader zurück, nur die Langzeitverletzten fehlen Rützel weiterhin.
Der OSC Vellmar seinerseits zeigt zwar über die gesamte Saison schon ab und an starke Leistungen, allerdings viel zu schwankend, wie Trainer Mario Deppe nach dem jüngsten 0:5 in Bad Soden beklagte, das auch etwas zu hoch ausfiel – Vellmar war hier eine Halbzeit lang ebenbürtig und kassierte drei Eckball-Gegentore. „Auch in Flieden haben wir eine hervorragende erste Halbzeit gespielt und dann den Faden verloren. Wir können mit Selbstbewusstsein in die nächsten Spiele gehen, aber müssen auch liefern. Rechnen gilt nicht“, sagte Deppe in der Vorwoche.
