Satte 17 Punkte trennen Löschenrod und Lütter tabellarisch voneinander. Die Vorzeichen für das Eichenzeller Gemeindederby könnten unterschiedlicher nicht sein. „Wir reden hier von einer Mannschaft, die aufsteigen will. Da treffen unterschiedliche Verhältnisse aufeinander“, weiß SGL-Trainer Alexander Lembcke. Lütter sei eine absolute Spitzenmannschaft und spielerisch den Hausherren deutlich überlegen. Im Hinspiel kassierte Löschenrod eine 2:7-Klatsche am Sauerbrunnen. „Wir treffen auf eine spielerisch starke Mannschaft“, so Löschenrods Trainer weiter. Aber: Die letzten drei Ligaspiele konnte Lembckes Team allesamt gewinnen und hielt Winter-übergreifend viermal in Folge die Null. „Das hat uns Selbstvertrauen gegeben, aber auch die nötigen Punkte, die wir in dem engen Abstiegskampf brauchen“, sagt der Coach, der auf die verschiedenen Ansätze beider Vereine blickt. In Löschenrod baue der Verein bereits seit Jahren auf den eigenen Nachwuchs. „Wir wollen unsere eigenen Spieler großziehen. Da haben wir unsere Ideen“. Auch das Derby habe seine Reize, besonders da Löschenrod dank der Siege befreiter aufspielen kann. „Zuhause wollen wir für eine Überraschung sorgen“, so Lembcke der auf eine gute Kulisse hofft: „Auf solche Spiele fiebert man immer hin“.
Hinter der TSG Lütter herrscht bereits eine Kluft von neun Punkten, im Verfolgerfeld tummeln sich dann unter anderem die SG Kerzell und die Spvgg. Hosenfeld, die am Sonntag aufeinanderprallen.
Kreisoberliga Süd
Samstag
15 Uhr
Löschenrod – Lütter
Sonntag
15 Uhr
Mittelkalbach – Welkers
Rothemann – Schmalnau/Hettenhausen
Kerzell – Hosenfeld
Rückers – Lauter
Gundhelm/Hutten – Huttengrund (in Hutten)
Grimmstadt – Flieden II (in Steinau)
Weyhers – Bellings/Hohenzell
