Lokales 15.03.2026

Aktuell - Sprengung der A7-Brücke bei Döllbach - Fotos und Video

Döllbach (rg/gü/pm) – Mit einem großen Knall sind am heutigen Sonntag die beiden alten Teilbauwerke der A7-Talbrücke Thalaubach gesprengt wurden. Die darunter verlaufende B279 war schon seit Anfang des Monats für die Vorbereitungen gesperrt, heute ist auch die A7, die aktuell in beide Richtungen über das erste von zwei neuen Teilbauwerken verläuft, seit 10 Uhr zu. Wer das Spektakel verfolgen wollte, musste sich außerhalb des 300-Meter-Sperrbereichs aufhalten (update 11.20 Uhr):

Die „alte“ Thalaubachbrücke wird am Sonntag gesprengt. Archivfoto: Christine Görlich.

Fotos: Christine Görlich

Der Verkehr läuft bereits seit einigen Monaten über das erste von zwei neuen Teilbauwerken. Archivfoto: Silas Messing.

Foto: Jasha Günther

Aktuelle Fotos: Christine Görlich

Fotos: Christine Görlich

Update 11.20 Uhr:  Es ist alles gut verlaufen Ein ausführlicher Bericht und jede menge Fotos folgen. 
Update 11.02 Uhr: Die alte A7-Talbrücke Thalaubach ist Geschichte
Update 11.01 Uhr: Ein Knall, viel Qualm.
Update 10.55 Uhr: Der Sprengmeister macht sich bereit.
Update 10.45 Uhr:  Die Spannung ist groß vor Ort. Alles wartet auf den großen Knall.
Update: 10.30 Uhr: Es ist ein wenig chaotisch hier, die Schaulustigen sind kaum zu halten. Jeder will natürlich einen guten Blick auf das Geschehen haben. Wir sind glücklicherweise schon seit 9.45 Uhr vor Ort. Die Straßen rund herum sind ziemlich dicht, da ja auch die A7 gesperrt ist.
Update 10 Uhr:  Die Autobahn GmbH informiert über den Ablauf und die Geschichte der Brücke. Über dem Gelände kreist ein Polizeihubschrauber.
Update 9.30 Uhr: Schon gegen 9.30 Uhr ist rund um die Brücke jede Menge los. Jede Menge Schaulustige sind schon vor Ort und wollen sich einen guten Platz für das Spektakel sichern. Die A7 ist ungefähr von 10 Uhr bis 16 Uhr gesperrt, in dieser zeit ist mit Behinderungen auf der B27 zu rechnen.
Das Bauwerk: Das neue Teilbauwerk der A7-Brücke wurde im vergangenen Spätsommer in Betrieb genommen. Nun soll die alte, aus zwei Teilen bestehende 312 Meter lange, 36,7 Meter hohe und 30,5 Meter breite Brücke aus dem Jahr 1968 weichen, um auch für das zweite neue Teilbauwerk Platz zu machen. Da eine Sprengung eine Zeitersparnis von sechs bis acht Monaten gegenüber einem konventionellen Abbruch bedeutet, wurde sich für diese Variante entscheiden. Die zwölf vorhandenen alten Brückenpfeiler werden mit Einkerbungen, ähnlich wie ein Baum vor der Fällung, so präpariert, dass sie dann, wenn alles wie geplant verläuft, vertikal umknicken und der Überbau senkrecht nach unten fällt. Etwa 66 Kilogramm Sprengstoff und rund 800 Zünder sollen dabei zum Einsatz kommen. Neben den Vorbereitungen an den zu sprengenden Pfeilern werden im Vorfeld auch der Thalaubach mit Stahlblechen abgedeckt, unter anderem die B279 mit der Aufschüttung eines Fallbetts geschützt und die Pfeiler der neuen Brücke mit Vliesbahnen abgedeckt. Alleine die Stahlüberbauten der beiden alten Brückenteile wiegen zusammen rund 2000 Tonnen, durch die Pfeiler aus Stahlbeton wiegen nochmal rund 6000 Tonnen.