In den vergangenen Jahren konnte Zura umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen des Fußballs sammeln: Im Jugendbereich war er unter anderem bei den B-Junioren des JFV Gemeinde Petersberg in der Verbandsliga tätig. Weitere wertvolle Erfahrungen sammelte er bei den B-Juniorinnen des SV Gläserzell in der Hessenliga. Darüber hinaus betreute er die Frauenmannschaft des SV Gläserzell sowie die Herrenmannschaften der SG Rückers und der SG Dieterhausen/Friesenhausen.
Ende des Jahres 2024 bestand bereits Einigkeit über eine neue sportliche Aufgabe bei der SG Löschenrod – allerdings wurde dieser Schritt durch eine schwere Krebs- und Tumorerkrankung Anfang 2025 verhindert. Die notwendige Genesungsphase nahm mehr Zeit in Anspruch, als zunächst erwartet, sodass ein Einstieg letztlich nicht realisiert werden konnte.
Mittlerweile ist die gesundheitliche Situation überwunden, und der erfahrene Trainer richtet seinen Blick wieder nach vorne. Mit seiner B-Lizenz, seiner Erfahrung in der Entwicklung junger Spielerinnen und Spieler sowie seiner Arbeit im Frauen- und Herrenbereich bringt er vielseitige Kompetenzen für unterschiedliche Vereinsstrukturen mit.
„Die Zeit der Genesung liegt hinter mir. Jetzt freue ich mich darauf, wieder aktiv auf dem Platz zu stehen, eine Mannschaft weiterzuentwickeln und gemeinsam sportliche Ziele zu verfolgen“, erklärt Mario Zura.
Die Verantwortlichen der SG Löschenrod bedanken sich ausdrücklich bei Zura für sein großes Engagement und seine vorbildliche Haltung in einer schwierigen Zeit. Trotz seiner schweren Erkrankung war er, wann immer es ihm gesundheitlich möglich war, für den Verein präsent, zeigte Interesse am Teamgeschehen und brachte sich mit vollem Einsatz ein. „Wir haben seinen Einsatz, seine Loyalität und seine positive Einstellung stets sehr geschätzt. Umso bedauerlicher ist es, dass die Zusammenarbeit aufgrund der gesundheitlichen Umstände nicht wie geplant umgesetzt werden konnte. Dass er jetzt gesundheitlich wieder fit und für eine neue Aufgabe bereit ist, freut uns umso mehr. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm vor allem Gesundheit, viel Erfolg und persönlich wie sportlich alles Gute für die Zukunft“, betont Marcel Junk aus der sportlichen Leitung der SG Löschenrod.
