Die Vorrunde wurde erstmals im Champions-League-Modus ausgespielt – alle Teilnehmer wurden also in einer Tabelle geführt und bestritten jeweils fünf Partien untereinander. „Der neue Modus fand bei allen große Zustimmung. Und die Spannung war auch bis zum letzten Spieltag immens, weil es doch noch einige Positionswechsel in der Tabelle gegeben hat.“ sagte Thomas Atzler vom Orga-Team.
„Die Stimmung war während des gesamten Turnierverlaufs eine Super-Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und freundschaftlicher Lockerheit“ ergänzt der Turnierleiter. Das Ganze trage sich entspannt durch den kompletten Tag beziehungsweise in den späten Abend. „Spätestens nach dem Finale wird bei Weizen und Bier über die Partien diskutiert, gerade so, als hätten alle noch selbst auf dem grünen Rasen gespielt“. Da wird sogar ein Duell zwischen den Torwartlegenden Dennis Hohmann und Marco Motzkus zum Torwart-Classico. Das Spiel zwischen den beiden endete übrigens in einem dramatischen 3:3.
Der älteste Teilnehmer Martin Schmitt, der mit Mitte 70 erst im Halbfinale gescheitert war, belegte am Ende Rang vier. Er unterlag im Spiel um Platz drei gegen Florian Günther äußerst knapp mit 5:6.
Im Finale setzte sich Stefan Reith gegen Florian Münkel mit 8:6 durch und durfte seinen ersten Turniersieg ausgiebig bejubeln.
„Stefan darf dann als Nächster im kommenden Jahr sein Glück mit der Titelverteidigung versuchen, denn es wird definitiv eine weitere Auflage unseres beliebten Turniers geben. Die Rückmeldungen und die Resonanz sind einfach so gut, dass wir uns auch für 2027 wieder was Gutes dafür einfallen lassen werden“, so Atzler in seinem Fazit, der sich bei der Gaststätte Waidmannsheil, Müllers Backshop, der Textilschmiede, dem Sporthaus Marquardt und BEST Elektrotechnik für die Unterstützung bedankte.
