Genauso wenig wie das 2:6 bei der SGF wollte Rützel den zweistelligen Erfolg gegen die FSG Vogelsberg überbewerten, „aber dennoch haben wir das durchweg gut gemacht heute. Das war ein deutlicher Schritt nach vorne“, lobte der Coach sein Team: „Von den zehn Toren waren sechs oder sieben wirklich gut rausgespielt.“ Wermutstropfen seien lediglich die vier Gegentreffer: „Da war ein direkter Freistoß dabei und ein Elfmeter, allerdings auch ein unnötiger Ballverlust nach einem Eckball“, haderte der Eichenzeller Trainer.
Dennoch war es durchaus ansprechend, was der Verbandsligist von Minute eins an auf dem Kunstrasen zeigte: Bereits nach sechs Minuten hatten Neuzugang Sardi Bardhushi und Enes Dugan auf 2:0 gestellt, zur Pause stand es bereits 6:1. Besonders erfreulich aus Eichenzeller Sicht war die geschlossene Mannschaftsleistung, neun verschiedene Torschützen waren für die zehn Treffer verantwortlich – einziger Doppelpacker war Marcel Ludwig.
„Man muss auch bedenken, dass wir nur zwei Auswechselspieler dabei hatten und es erst die dritte Einheit auf Kunstrasen war. Die Fortschritte waren deutlich erkennbar“, bilanzierte Heiko Rützel abschließend und schmunzelte: „Jetzt gilt es, das Faschingswochenende gut zu überstehe. Und dann geht der Blick voll auf Künzell am Mittwoch.“
Eichenzell: Grösch; Nitz, Dugan, Pfeiffer, Ludwig, Heil, Sawatzky, Fröhlich, Bardhushi, Sang, Mulaj (Lazarus, Jöckel)
Tore: 1:0 Sardi Bardhushi (4.), 2:0 Enes Dugan (6.), 3:0 Marcel Ludwig (15.), 4:0 James Sawatzky (24.), 5:0 Matthis Sang (27.), 6:0 Arnis Mulaj (39.), 6:1 Fabian Lehmann (43.), 6:2 Niklas Nettbohl (52., Foulelfmeter), 7:2 Jonas Nitz (54.), 7:3 Fabian Lehmann (60.), 8:3 Eric Fröhlich (70.), 8:4 Moritz Caspar (73.), 9:4 Marcel Ludwig (80.), 10:4 Nico Jäckel (81.)
