„Mit so einer Leistung gewinnst du in der Gruppenliga kein Spiel mehr“, nahm Bönte kein Blatt vor den Mund: „Ich bin ganz schön angefressen. Borussia war bislang wahrscheinlich der schwächste Gegner, zumindest heute. Und wir haben vollkommen verdient verloren.“ Den einzigen Treffer des Tages erzielte Rian Agwu nach etwas mehr als einer Stunde vom Elfmeterpunkt – „das i-Tüpfelchen, wie wir den verursachen“, betonte Bönte: „Über den Elfer brauchen wir gar nicht reden, der war absolut berechtigt. Ein total blödes Foul von uns.“
Viel mehr als die Niederlage an sich störte sich der TSG-Coach allerdings an der Art und Weise, wie sein Team im Aufsteigerduell auftrat: „Was da genau der Knackpunkt war, kann ich kurz nach dem Spiel ehrlicherweise nicht sagen. Ich gehe in mich und werde das analysieren.“ Lütter erhöhte nach dem Rückstand nochmal den Druck, wirklich gefährlich wurde es vor dem Tor der Borussen jedoch nicht mehr.
„Letztendlich bringt es nichts, wir müssen das abhaken. Solche Leistungen gibt es immer mal, aufgrund von unserem Start ist es kein Beinbruch“, versuchte Bönte, den Fokus bereits nach vorne zu richten: „Wir müssen zusehen, dass wir das Ruder so schnell wie möglich wieder herumreißen. So kannst du nicht auftreten.“
Lütter: Arnold; Dechant, Wasirow, Schertell, Burkard, Nüchter, Schlott, Rehm, M. Pappert, V. Pappert, Müller (Fischer)
Tore: 1:0 Rian Agwu (68., Foulelfmeter)
Zuschauer: 200
