„Am Ende sind es für uns schon etwas schmeichelhafte drei Punkte. Freiensteinau hat es gut gemacht und hatte ein bisschen mehr vom Spiel. Aber es war jetzt auch nicht so, dass uns Freiensteinau an die Wand gespielt hat. Wir hatten auch unsere gefährlichen Kontersituationen nach vorne, wo wir auf jeden Fall noch ein Tor machen können“, freute sich Lütters Trainer Sascha Bönte über den knappen Sieg. Der spielentscheidende Treffer gelang Maximilian Burkard nach einer guten Stunde, als Freiensteinau nach einem Eckball das Leder nicht wegbekam und Burkard aus dem Rückraum zur Stelle war. Außerdem konnte sich die TSG noch bei ihrem Schlussmann Marius Arnold bedanken, der in der Schlussphase mit einem gehaltenen Foulelfmeter gegen Kevin Stribrny die drei Punkte festhielt. Und auch das Aluminium war an diesem Tag auf Lütterer Seite: Gleich drei Mal rettete Pfosten oder Latte für die TSG.
„Es war bullenheiß auf dem riesengroßen Sportplatz in Freiensteinau und ich habe zwei Mannschaften gesehen, die wirklich alles reingehauen und auf dem Platz gelassen haben“, sah Bönte trotz der hohen Temperaturen ein temporeiches Spiel. Unter dem Strich wäre so wohl auch ein Unentschieden gerecht gewesen, am Ende brachte die TSG das knappe Ergebnis aber über die Zeit – auch, weil die SGF nach dem Platzverweis gegen Sebastian Krieg die letzten Minuten in Unterzahl bestreiten musste.
Lütter: Arnold; Dechant, Wasirow, Schertell, Burkard, Nüchter, Schlott, M. Pappert, Vogt, V. Pappert, M. Müller (V. Müller, Fischer)
Tore: 0:1 Maximilian Burkard (67.)
Zuschauer: 180
Verschossener Handelfmeter: Kevin Stribrny (Freiensteinau, 82.) – Marius Arnold hält
Gelb-Rote Karte: Sebastian Krieg (Freiensteinau, 83.)
