„Es war ein zerfahrenes Spiel bei sehr, sehr schwierigen Platzverhältnissen“, analysierte Lütter-Coach Sascha Bönte nach dem Derbysieg seines Teams: „Alles in allem war das kein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Aufgrund der Chancen würde ich aber schon sagen, dass wir das verdient gewonnen haben – auch wenn da auch von uns nicht ganz so viel dabei war.“
Die wenigen Möglichkeiten nutzte der Tabellenzweite dafür konsequent: Im ersten Durchgang setzte Mario Schlott aus dem Gewühl heraus nach und traf zur Führung nach etwas mehr als 20 Minuten, Mitte der zweiten Halbzeit entschieden Daniel Nüchter und Florian Münkel dann die Partie endgültig, Nach einer herausragenden Einzelaktion von Maxim Koch, der im Abschluss dann allerdings nur den Querbalken traf, stand Nüchter goldrichtig und musste nur noch einschieben (64.), ehe Florian Münkel nach einer Hereingabe von der rechten Seite auf 3:0 stellte (84.).
Von den Gastgebern kam offensiv über die kompletten 90 Minuten zu wenig, wie auch Sascha Bönte feststellte: „Eigentlich wurden sie nur durch Standards gefährlich. So ist dann auch unser einziger Gegentreffer gefallen.“ Zu diesem Zeitpunkt lief schon die Nachspielzeit, als Luke Stephan mit der letzten Aktion des Spiels durch einen abgefälschten Freistoß zumindest den Ehrentreffer für Löschenrod erzielte. „Wir hätten natürlich gerne zu null gespielt, aber am Ende sind die drei Punkte das Entscheidende. Das ist das was zählt“, brachte es Bönte abschließend auf den Punkt.
Löschenrod: Jürgens; L. Wiegand, Jehn, Gaul, Weisbeck, L. Stephan, Schneider, Kühmstedt, Pappert, Vogel, Wolf (Phitnok, L. Wiegand, M. Stephan)
Lütter: Arnold; Dechant, Rehm, Kremer, Schertell, Müllers, Pappert, Schramm, Nüchter, Koch, Schlott (Maienschein, Müller, Höhl, Münkel, Grösch)
Tore: 0:1 Mario Schlott (21.), 0:2 Daniel Nüchter (64.), 0:3 Florian Münkel (84.), 1:3 Luke Stephan (90+5.)
Zuschauer: 400.
Gelb-Rote Karte: Kevin Wolf (Löschenrod, 49.), Daniel Nüchter (Lütter, 75.)
