Der ausschlaggebende Grund liegt mit Blick auf den Personalmangel auf der Hand und stellt viele Vereine vor ähnliche Entscheidungen. „Auch vor unseren beiden Vereinen hat diese Entwicklung nicht Halt gemacht. Umso glücklicher und euphorischer bin ich, wenn ich sehe, wie harmonisch die Treffen mit den Vorständen des SV Welkers ab dem ersten Tag über die Bühne gelaufen sind“, betont Tobias Böhm, erster Vorsitzender der SG Rönshausen, und führt an: „Wichtig war für uns alle, dass unsere Vereine ihre Identität und ihre lange Geschichte behalten, die bei Welkers bereits seit über 100 Jahren und bei Rönshausen fast 80 Jahre Bestand hat." Was bereits jetzt feststeht: mit Frank Atzler übernimmt ab Sommer ein Trainerurgestein das Ruder der SG Welkers/Rönshausen, der in der hiesigen Fussballwelt bereits viele Erfolge vorzuweisen hat.
„Auch ich muss allen Vorständen unserer Vereine ein großes Kompliment aussprechen. Die Gespräche waren stets sachlich und vor allem zielführend. Das Jahr 2026 ist in unseren Augen der richtige Zeitpunkt, um diese historische Entscheidung zu treffen. Unser Fokus liegt darauf, dass der Fussball in unseren beiden Orten auch in den kommenden Jahren eine Zukunft hat und wieder eine gehörige Portion an Attraktivität gewinnt“, unterstreicht Florian Scherner, Sportlicher Leiter des SV Welkers.
Darüber hinaus gibt es auch bei den Reservemannschaften Neuerungen. Hier schließen sich die TSG Lütter, der SV Welkers und die SG Rönshausen zusammen und werden künftig als LWR Lüttertal II in der B-Liga und die LWR Lüttertal III in der C-Liga auf Punktejagd gehen.. „Es freut uns natürlich auch sehr, dass wir bei den Reservemannschaften mit der TSG Lütter einen Partner haben, der sich bei diesen Zusammenschlüssen kooperativ gezeigt hat. Fakt ist, dass wir nachfolgenden Generationen eine vielversprechende Perspektive bieten wollen“, gibt Scherner zu Protokoll.
