Es handelt sich um ein Herz, das eine Frau für ihre verstorbene Oma selbst geflochten hat und das somit einen hohen emotionalen Wert besitzt. „Die Flechttechnik habe ich von meiner Oma erlernt“, erzählt sie. Da der Ruheforst naturbelassen sein muss und das Herz deshalb nicht an der Grabstätte bleiben durfte, wurde es nach Absprache am Mittwochmittag neben die Fatimakapelle gelegt. Als die Betroffene das Erinnerungsstück gegen Abend abholen wollte, befand es sich nicht mehr auf dem vereinbarten Platz. Die Verwaltung des Ruheforsts habe mit dem Verschwinden nichts zu tun.
Die Frau hat nun Flyer erstellt, die sie beispielsweise in Kerzell und Rothemann verteilen möchte. Für sie ist es zweitrangig, wer das Herz entwendet hat, sie möchte es einfach wieder in ihren Händen halten. Daher bittet sie, das Herz an die Stelle neben der Fatimakapelle zurückzulegen.
