„Das Spiel ist etwas schwierig zu bewerten. Bis zum 0:1 waren wir gut drin. Wir haben die ganze Zeit darauf gewartet, dass wir das erste Tor schießen. Das ist nicht eingetreten – und so war dann jeder Schuss von ihnen ein Treffer“, sagte Eichenzells Coach Romeo Andrijasevic nach dem Spiel. Die Partie war in der ersten Halbzeit ausgeglichen, beide Teams neutralisierten sich weitgehend, große Chancen waren Mangelware.
Nach dem Seitenwechsel erwischte Wabern den besseren Start: Lennart Klingel traf in der 51. Minute mit einem absoluten Traumtor zur Führung. Eichenzell lief weiter mutig an, wurde aber nicht belohnt – im Gegenteil: Herpe erhöhte in der 60. Minute auf 2:0, ehe er in den Schlussminuten mit zwei weiteren Treffern (84., 89.) den Endstand herstellte.
„Wir haben zwar nicht aufgegeben und sind immer weiter angelaufen, aber am Ende hat es nicht geklappt“, so Andrijasevic weiter. „Wir sind alle enttäuscht und müssen die Jungs erstmal wieder aufbauen. Am Ende hat man seine eigenen Chancen nicht genutzt.“
Eichenzell: Grösch; Nitz, Ludwig (71., Pfeiffer), Heil, Götze, Sawatzky, Fröhlich, Reith, Röhrig, Sang, Mulaj (71., Somow)
Wabern: Elgaz; Kuntze, Kördel, Mühlberger (29., Jäger), Schmeer (56., Kuntz, 69., Küllmer), Witt, Klingel, Müller (56., Rohde), Wendel, Konjarski, Herpe
Schiedsrichter: Felix Krauser (Eddersheim)
Tore: 0:1 Lennart Klingel (51.), 0:2 Patrick Herpe (60.), 0:3 Patrick Herpe (84.), 0:4 Patrick Herpe (89.)
Zuschauer: 220
