Er erklärt dazu: „Mit dem nun vorliegenden Entwurf des Finanzausgleichsgesetz für 2026 sollen Eichenzell, Flieden und Neuhof wieder die Einwohnerveredelung für den ländlichen Raum erhalten. Damit heilen wir eine strukturelle Benachteiligung, die in der Region für berechtigten Unmut gesorgt hatte. Zudem erhalten die Gemeinden auch wieder eine allgemeine Investitionspauschale. Das ist ein Durchbruch für unsere Gemeinden um auch in Zukunft eine angemessene finanzielle Ausstattung sicherzustellen.“
Von der Änderung profitiert der Landkreis Fulda gleichermaßen, da die Einwohnerveredelung auch für die Berechnung der Zuweisungen auf Kreisebene maßgeblich ist. Konkret beträgt der Zuschlag für Eichenzell Neuhof und Flieden zukünftig fünf Prozent. Die Höhe der Einwohnerveredelung für den ländlichen Raum richtet sich nach dem Siedlungsindex, der durch den Hessischen Rechnungshof entwickelt wurde und der die Streuung der Ortsteile, Anteil der Siedlungsfläche und die Einwohner-Arbeitsplatz-Dichte berücksichtigt.
Der Regierungsentwurf steht nun zur Behandlung im Plenum an und soll zum 1. Januar 2026 wirksam werden. Abschließend betont Müller: „Es zahlt sich nun aus, dass wir dieses Thema immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt haben. Dass wir nun erfolgreich waren, liegt insbesondere auch in der engen Zusammenarbeit der Bürgermeister Rothmund, Gärtner und Stolz sowie Landrat Woide mit der Landesebene begründet.“
