Das Bergstadion im Habichtswald ist berüchtigt, einerseits durch seinen Kunstrasen, andererseits durch ein besonderes Flair. „Wir kennen uns schon lange in der Liga und wissen, dass Dörnberg immer eins der schwersten Auswärtsspiele ist, weil sie zuhause sehr stark sind“, sagt Eichenzells Trainer Heiko Rützel. Sein Team geht am Freitag zum Abschlusstraining auf den heimischen Kunstrasen, doch der Untergrund soll am Sonntag die kleinste Rolle spielen.
Vielmehr geht es für beide Teams schon früh in der Saison um viel: Dörnberg und Eichenzell sind auf den ersten Blick zwar Tabellennachbarn, doch nach acht Spielen trennen schon vier Punkte die zwei Clubs. Eine Niederlage darf sich die Britannia also fast nicht erlauben. „Irgendwann wird der Dreier aber fallen“, ist Rützel positiv gestimmt, auch durch die zwei Unentschieden in Lichtenau und gegen Vellmar: „Das waren zwei gute Leistungen, die wir abgeliefert haben. Wir sind in einer guten Verfassung und wollen Stück für Stück weiter daran arbeiten“. Klar sei ihm aber auch, dass es bereits „entscheidende“ Wochen sind: Nach Dörnberg kommt Willingen, dabei könnte es sich im Tabellenkeller richtig durchmischen. Auch personell entspannt sich die Lage aber bei den Eichenzellern: Abdou Badji Coly und Marc Götze kehren in den Kader zurück. Bleibt noch eine Serie, die es zu brechen gilt: Die Britannia hat in den vergangenen Spielzeiten dreimal in Folge – jeweils im Herbst – in Dörnberg verloren (0:2, 1:3 und 1:2).
