Lokales 24.10.2025

Verkehr in Rothemann – CWE beantragt neue Ampel am Ortseingang

Rothemann (pm/gü) – Durch eine Brückenbaustelle bei Bad Brückenau auf der A7 fließt seit einiger Zeit deutlich mehr Verkehr durch Rothemann, was ein Einbiegen von den Seitenstraßen auf die Ortsdurchfahrt oder eine Überquerung dieser als Fußgänger mitunter schwierig macht. Die Eichenzeller CWE-Fraktion beantragt deshalb nun, eine Ampelanlage am Ortseingang aus Richtung Fulda kommend zu installieren sowie das Ortsschild um 150 Meter Richtung Fulda zu versetzen.

Das Ortsschild steht direkt an der Einmündung der Haimbuchstraße. Fotos: privat A.S.

Auch Radwege kreuzen die Bundesstraße, eine Querung ist bei viel Verkehr aus beiden Richtungen aber schwierig.

Alfons Schäfer.

Die Zahl der Fahrzeuge sei deutlich gestiegen – von täglich 12.000 auf über 20.000, berichtet CWE-Fraktionsvorsitzender Alfons Schäfer in einer Pressemitteilung. Lange Staus auf der B279, wie die vielen nur als B27 bekannte Straße in diesem Bereich offiziell heißt, sind die Folge. „Lärm und Abgase sind für die Bürger von Rothemann fast nicht mehr tragbar“, so Schäfer in der Pressemitteilung. Eins der größten Probleme sei aber, dass es bei den Staus nur schwer möglich sei, mit dem Auto auf die B279 zu kommen oder die Straße zu überqueren. „Eine sichere Auffahrt oder Überquerung der B279 ist momentan nur im Bereich der bestehenden Ampelanlage (Ortsmitte) möglich. Aber auch in diesem Bereich, der von vielen genutzt wird, bilden sich immer wieder längere Staus“, so Schäfer.

Deshalb beantragt die CWE nun die Installation einer weiteren Ampelanlage direkt am Ortseingang aus Richtung Fulda kommend, wo die Haimbuchstraße auf die Bundesstraße trifft. „Die Kreuzung Haimbuchstraße/Steinhauck ist die zweithöchst frequentierte Auf- und Abfahrt für Rothemann. Die Straße wird genutzt von den Bewohnern des Neubaugebiets und der Siedlung Kerzeller Straße, die circa ein Drittel der Bürger von Rothemann ausmachen“, schreibt Schäfer: „Aber auch zahlreiche Besucher/Kunden von außerhalb nutzen diesen Weg, um in die Geschäfte in der Haimbuchstraße (Zahnarzt, Frisör, Restaurant-Pizzeria Italia, Handwerksbetrieb und Fahrschule) zu kommen. Der Übergang des Radweges Döllbach und Kerzell nach Eichenzell und Welkers führt über diese Straße, ebenso der Weg zum Bankautomaten und zum Steinhauck für unsere Fußgänger.“

Da noch einige Baustellen auf der A7 anstünden, werde sich an der momentanen Situation kurzfristig nichts ändern. „Wie lange die Arbeiten andauern, ist leider noch nicht abzusehen“, so Schäfer: „Deshalb wäre in diesem Bereich eine Ampelanlage eine sehr große Sicherheit und ein Schritt in die richtige Richtung – vor allem eine große Erleichterung für unsere Bürger, die sicher noch einige Jahre mit dieser Situation zurechtkommen müssen.“ Er fordert konkrete Maßnahmen, um die Bürger so gut wie möglich zu entlasten. Aufgrund der Dringlichkeit könnte zunächst eine mobile Ampelanlage aufgestellt werden. Zudem regt er an, das Ortsschild zu versetzten. „Der momentane Standort ist eine große Gefahr für die Sicherheit“, schreibt Schäfer und erläutert, dass das Schild derzeit nur einen Meter vor der Einmündung der Haimbuchstraße auf die Bundesstraße stehe. Viele aus Richtung Fulda kommende Fahrzeuge, würden den Einmündungsbereich deshalb mit hoher oder sogar sehr hoher Geschwindigkeit passieren und erst kurz vor oder nach dem Ortsschild bremsen. „Auch durch die hohe Geschwindigkeit unmittelbar vor dem Ortsschild, ist für die meisten Autofahrer, die aus der Haimbuchstraße auf die B279 auffahren wollen, nicht einzuschätzen, wie schnell sich die Fahrzeuge nähern“, schreibt Schäfer: „Auch für Radfahrer und Fußgänger ist eine Überquerung immer ein großes Risiko insbesondere für Kinder und ältere Menschen.“