2019 schien es dann auch eine Lösung im Rahmen einer Verwaltungsvereinbarung zwischen der Gemeinde Eichenzell und der Stadt Fulda zu geben. Aus der bis dahin angedachten Planung ist aber so Breithecker bis heute nichts geworden. „Da sich die letzten Jahre hier nichts getan hat und uns auch nach mehrmaligen Nachfragen keine Detailinformationen im Ortsbeirat zur Verfügung gestellt wurden, haben wir nun die Presse gebeten nachzufragen“, ärgert sich Breithecker. Umso mehr freue er sich, dass es nun anscheinend weitergeht. „Nach unserer Kenntnis wurden die noch anstehende Herausforderungen bei der Planung wie die wasser- und naturschutzrechtlichen Abstimmungen oder die Einbeziehung von Förderungen schon in den vergangenen sechs Jahren angegangen. Daher wundern wir uns im Ortsbeirat über die noch offenen To-Do's von Stadt und Gemeinde“, so Breithecker.
Mit Blick auf die vergangenen neun Jahre und den aktuellen Zustand der Brücke sei ein weiteres Hinauszögern der Sanierung nicht vertretbar. „Wir haben uns von der Gemeinde Eichenzell nun die aktuellen Planungsunterlagen angefordert und bleiben hartnäckig an der Umsetzung dran“, betont Breithecker. Er ist sich sicher, dass von Seiten der Gemeinde Eichenzell die Gemeindevertretung zeitnah die erforderlichen Haushaltsmittel zur Verfügung stellen wird, da sich das Projekt schon so lange hinziehe und so auch nicht mehr vor der Bevölkerung zu vertreten sei. „Jedes weitere Jahr ohne Umsetzung bedeutet eine weitere Kostensteigerung. Auch die Stadt Fulda hatte bereits in 2021 in ihrem Radverkehrskonzept die Sanierung mit Priorität 2 versehen, daher sollte doch nun vier Jahre später eine Priorität 1 zu verzeichnen sein. Es muss jetzt gemeinschaftlich gehandelt werden“, schließt Breithecker ab.
Sanierung der Fußgängerbrücke bei Löschenrod wohl nicht vor 2027
