Trotz der am Ende deutlichen 0:3-Niederlage beim noch ungeschlagenen Tabellendritten am vergangenen Wochenende sah Rützel einige vielversprechende Ansätze, „auch weil wir da einige Dinge verändert haben“, betont der Trainer. In der aktuellen Situation hilft das den Eichenzellern dennoch nur bedingt weiter, ohne Erfolgserlebnis droht der Abstand zum rettenden Ufer immer größer zu werden. Mit fünf Zählern belegt die Rützel-Elf den vorletzten Tabellenplatz, Gegner Calden/Meimbressen rangiert auf Platz elf – hat allerdings schon neun Punkte Vorsprung. Umso wichtiger ist das direkte Duell am Sonntag, das weiß auch der Eichzenzeller Coach: „Wir haben gut trainiert und auch viele Gespräche geführt in den letzten Tagen. Ich hoffe, dass es ‚Klick‘ gemacht hat bei der Mannschaft. Wir wollen uns endlich belohnen und den Anschluss herstellen.“
Leicht wird das gegen die Nordhessen nicht, das ist auch Heiko Rützel bewusst: „Das ist ein guter Aufsteiger, sie haben schon ein paar Siege eingefahren und hatten Ergebnisse dabei, die aufhorchen ließen.“ In den kommenden Tagen werde er sich noch intensiver mit dem Gegner auseinandersetzen, den Fokus richtet der Interimstrainer aber ohnehin auf die eigene Mannschaft – und nach einer grassierenden Grippewelle bessert sich dahingehend immerhin die personelle Situation: Matthis Sang, Moritz Reith und Marc Röhrig kehren in den Kader zurück. Nach dem Wolfhagen-Spiel lagen dann Torhüter Christoph Grösch und Enes Dugan flach, beide fehlten so Anfang der Woche, laut Rützel bestehe dennoch die Hoffnung, dass beide bis zum Wochenende wieder fit werden.
