Mit drei Punkten Vorsprung auf Dortelweil steht die TSG Lütter seit vergangener Woche an der Spitze der Hessenliga. 28 erzielte und gerade einmal sieben kassierte Tore stellen die zweitbeste Offensive und auch Defensive der Liga. Die TSG reist also mit sehr viel Selbstvertrauen zum SCD. In der vergangenen Saison konnten sich die Osthessinnen mit 1:0 in Dortelweil durchsetzen, zuvor hagelte es eine 0:8-Heimpleite. Treidler erinnert sich: „Wir hatten uns dort sehr schwergetan. Ich hoffe, dass das Spiel in diesem Jahr auf Augenhöhe und spannend wird“, so der Coach. Auf dem Kunstrasen in Dortelweil komme es auf mehr als Körpereinsatz und Zweikampfstärke an. Lütter müsse spielerisch mithalten, um beim direkten Verfolger etwas Zählbares mitnehmen zu können. „Sie sind technisch sehr versiert. Die Mannschaft hat die Qualität gezeigt und ihre Ambitionen untermauert, wieder hochzuwollen“, erklärt Treidler. Bereits in der Saison 2023/2024 spielte der SCD in der Regionalliga, stieg aber sofort wieder ab. Seitdem spielen die Gastgeberinnen um den erneuten Aufstieg, vergangene Saison scheiterten sie im direkten Duell an der SG Haitz. Die vergangenen Wochen waren voller Highlights für Lütter: Die Derbys gegen Barockstadt Fulda-Lehnerz und Pilgerzell wurden gewonnen, dann jüngst der Sieg im Verfolgerduell gegen Klein-Linden – und nun das Spitzenspiel gegen Dortelweil. Dabei blickt die TSG immer von Spiel zu Spiel. „Am Ende kann jeder jeden in dieser Hessenliga schlagen“, betont Treidler und fügt an. „Jürgen und ich werden die richtigen Worte finden, damit die Mannschaft unseren Stil auf den Platz bringt“. Aktuell hat eine Grippewelle die TSG erwischt, daher gebe es noch ein paar Fragezeichen. „Wir hoffen, dass einige bis zum Wochenende wieder fit sind“, so der Coach.
