Trotz eines 3:1-Heimerfolgs gegen Schaafheim am vergangenen Samstag zeigt sich Lütters Trainer nicht ganz zufrieden. „Wir haben unser Spiel nicht auf den Platz gebracht und uns dem Gegner angepasst“, sagt er und hofft in Kassel auf Besserung. Mit dem KSV wartet auf die Osthessinnen eine kleine Wundertüte. Mit fünf Punkten aus sechs Spielen stehen die Gastgeberinnen auf Platz neun und damit dicht vor den Abstiegsplätzen, haben im Vergleich zur Konkurrenz aber ein deutlich besseres Torverhältnis. Zehn Tore erzielte der KSV, kassierte im Gegenzug elf. Mit Blick auf die Ergebnisse fällt Auth auf: „Sie sind ein gefährlicher Gegner. Sie haben die Qualität, Tore zu machen“, erklärt er. Im Gegensatz zum Schaafheim-Spiel erwartet der Coach eine deutliche Steigerung. „Wir müssen die Chancen, die wir bekommen auch nutzen“, sagt er und erwartet. „Es wird ein Spiel, wo wir uns die ersten Minuten reinkämpfen müssen“. Dabei soll die TSG über eine stabile und Kompakte Defensivleistung ins Spiel finden. „Wenn wir eine gute Abwehrarbeit leisten, dann gewinnen wir“, ist Auth selbstbewusst. Aber: Personell fehlen drei wichtige Stammspielerin. Neben Lena Grosser, die terminlich verhindert ist, fehlt weiterhin die Langzeitverletzte Leona Henkel. Für Veronika Hahn ist die Saison nach einer Verletzung im Training leider auch komplett gelaufen.
