Bereits 2017 kooperierten die beiden Schulen erstmals, über den damaligen FBS-Lehrer Günter Strelitz und dessen Frau Wilma, Lehrerin an der Eichenzeller Grundschule, kam der Kontakt zustande. „Bei einem Spaziergang haben sie sich unterhalten, in welcher Form die beiden Schulen etwas zusammen machen könnten“, erinnerte sich Matthias Dente zurück, Leiter der Eichenzeller Grundschule. Nun unterzeichneten Dente und Ulrike Vogler, Schulleiterin der Ferdinand-Braun-Schule, einen neuen Kooperationsvertrag, der mindestens bis 2027/28 laufen soll. „Die Freude der Kinder an den MINT-Fächern ebbt oft ab der fünften oder sechsten Klasse ab. Wir wollen die Freude schon von Beginn an wecken“, erklärte Matthias Dente. Durch die Kooperation sollen Schüler der beiden Bildungseinrichtungen einmal pro Jahr gemeinsam an technischen Unterrichtsinhalten arbeiten.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Ulrike Vogler ging es für die Schülerinnen und Schüler in die fünf verschiedenen Workshops: In Physik, Robotik, Gestaltung, Automatisierungsprozesse und Farbtechnik konnten sich die Kinder austoben – und wurden dabei von älteren Jahrgängen der FBS tatkräftig unterstützt. „Wir brauchen in Zukunft viele Technikerinnen und Techniker“, verdeutlichte Oberstudienrat Lutz Urner an die Grundschüler gerichtet. So sollen die Grundschülerinnen und Grundschülern bereits in jungen Jahren technische Erfahrungen sammeln. „Viele Unterrichtsstunden rauschen an den Kindern ja förmlich vorbei, aber das sind Highlights, an die man sich auch später gerne erinnert“, freute sich Matthias Dente abschließend über die erneute Kooperation seiner Grundschule mit der FBS.
