Lokales 18.11.2025

Zwei Gelenkbusse reichen nicht: Schüler bleiben am Montag stehen

Osthessen (pf) – Nicht alle Schüler sind am Montagmorgen mit dem Bus zur Schule gekommen – unter anderem, und auch nicht zum ersten Mal, sind in Eichenzell-Löschenrod einige Kinder stehengelassen worden.

Symbolfoto: Pascal Fischer

Symbolfoto: Pascal Fischer

Der RhönEnergie ist das Problem bekannt. Diese erklärt allerdings, dass die Busse jeweils vorab durch die LNG Fulda bestellt werden. Am Montagmorgen waren in Löschenrod extra zwei große Gelenkbusse im Einsatz, die um 7.06 Uhr und 7.07 Uhr abgefahren sind – es reichte trotzdem nicht: Beide seien vollbesetzt gewesen, gibt RhönEnergie-Sprecher Dr. Volker Nies an, sodass nicht alle Fahrgäste befördert werden konnten. Die RhönEnergie hat das Problem an die LNG weitergegeben. Einige Eltern haben sich bereits am Montag bei Osthessen-Zeitung gemeldet und hoffen nun, dass für den Rest der Woche genügend Bus-Kapazitäten eingeplant sind. „Wir sind in engem Kontakt zu den Fahrern, die am Dienstag diese Dienste fahren. Wir erhalten umgehend eine Info vom Fahrpersonal, falls die Kapazitäten wieder nicht ausreichen sollten. Dann würden wir erneut Kontakt zur LNG aufnehmen“, erklärte Nies auf Anfrage: „Wir bedauern sehr, dass nicht alle Fahrgäste befördert werden konnten. Bei dem überraschend starken Andrang ist es leider unvermeidlich. Wir können nur so viele Busse einsetzen, wie von der LNG Fulda beauftragt worden sind.“

Auch Daniel Vollmann, Geschäftsführer der LNG Fulda, äußerte sich zu den Vorkommnissen: „Die beiden Linienbusse, welche in Löschenrod halten, waren heute Morgen bereits hinter Kerzell so voll, dass etwa 25 Fahrgäste in Löschenrod nicht mitgenommen werden konnten. Unserem Eindruck nach tritt diese Situation immer nur dann auf, wenn es bei der Deutschen Bahn zu Störungen auf der Kinzigtalbahn kommt. Dann nämlich weichen Schülerinnen und Schüler aus den Neuhöfer, Kalbacher und Fliedener Ortsteilen auf die Busse in Kerzell und Hattenhof aus. In den Bussen ist schlicht kein Platz, die Fahrgäste eines halben Zuges zusätzlich zu befördern.“

Auf Nachfrage beim Rhein-Main-Verkehrsverbund habe die LNG dann die Information erhalten, dass der Zug der RB51 mit Ankunft 7.31 Uhr in Fulda heute Morgen wegen einer Weichenstörung ausfiel. „Am Dienstag soll der Zug aber wieder verkehren. Zur Sicherheit halten in Abstimmung mit der RhönEnergie morgen dennoch zwei weitere Fahrten zusätzlich in Löschenrod, sodass diese bei Bedarf Fahrgäste aufnehmen können. Allerdings ist diese kurzfristige Anpassung nur einmalig vorgesehen.“