„Worscht, Witz – Benefiz“ war das Moto in Eichenzell. Karin Uffelmann von den Maltesern brachte es auf den Punkt: „Musik hat die wunderbare Kraft, Herzen zu öffnen und Gemeinschaft zu stiften. Wir wollen damit auch ein Zeichen für kulturelle, regionale Lebensfreude und Respekt setzen“. Sie dankte Bürgermeister Johannes Rothmund, gleichzeitig Schirmherr, der das Lob direkt an die Malteser zurückgab: „Danke, dass Sie Familien begleiten. Man kann sich als Außenstehender kaum vorstellen, wie wichtig das ist. Und diese Aufgabe ist alles andere als traurig“.
Act des Abends waren „Ur-Eichenzeller“: Die „Rhöner Säuwäntzt“ aus Lütter. Rothmund kündigte sie mit einer Anekdote aus seiner Studienzeit Ende der 1990er Jahre in Bielefeld an, seither habe er eine Verbindung zur Gruppe. Frontmann und Sänger Martin Caba konnte sich ebenfalls noch gut daran erinnern, und freute sich, die Arbeit der Malteser unterstützen zu können, schließlich arbeite seine Frau auch seit Kurzem im ambulanten Kinderhospizdienst. Mit Mundart, Skiffle-Blues und jeder Menge Spaß sorgten die „Säuwäntzt“ für einen kurzweiligen Abend, bei dem einiges an Spenden zusammenkam. Gesammelt wurde für den Kinderhospizdienst, der nicht nur kranke Kinder, sondern auch deren Familien begleitet.
