Der neue Vorsitzende des Weihnachtsbaumteams Kerzell, Andreas Scheibelhut, war bei seinem ersten Baumverkauf erfreut: „Wir setzen uns gerne für die Straßenkinder in Kenia ein“. Dem schloss sich Günter E. Schmitt aus dem Vorstandsteam an: „Die Tannen sind frisch geschlagen sie sollen ja auch ein paar Tage halten“. Er hob die Wichtigkeit des Verkaufs heraus, zu dem natürlich auch leckere Plätzchen, Grillwürstchen, Glühwein oder das Frühstück gehört: „Das ist eine große Tradition bei uns. Es ist wichtig, dass wir viele Spenden sammeln können, da in Kisumu etwa 20 Prozent Unterdeckung herrscht“. Er beschrieb, dass Gelder aus den USA in die Gebiete Kenias gestoppt worden seien, umso wichtiger ist die Unterstützung für das Straßenkinderprojekt „Pandipieri“. Schmitt dankte allen helfenden Händen, sagte aber auch: „Wir brauchen auch noch mehr junge Menschen, die sich für diese Dinge einsetzen“. Zur Verpflegung gehörten auch Klopse nach „genialem Rezept“ von früheren Vorstandsmitgliedern. Außerdem war der Verkaufsstand gut gefüllt mit selbstgebastelten und gestrickten Artikeln. Beliebt waren aber auch die hausgemachten Marmeladen. Begleitet wurde der Nachmittag vom Musikverein Lyra Kerzell. Und auch Pfarrer Michael Rother schaute vorbei.
