Die letzte Woche vor der Wahl besteht zunächst mal aus Arbeit, sagt Rothmund: „Wir haben noch Ausschusssitzungen, das ist die Hauptaufgabe“. Darüber hinaus werde er aber abends hier und da noch an Haustüren in der Gemeinde anklopfen oder Veranstaltungen besuchen. „Wie sonst auch, wenn kein Wahlkampf ist“, betont der Amtsinhaber.
Auf die vergangenen Wochen und Monate blickt Rothmund zufrieden zurück und sagt: „Wir haben einen guten Wahlkampf erlebt – im Großen und Ganzen fair, aber auch hart geführt. Von meiner Seite aus war er gelungen, wir haben ihn engagiert und dynamisch geführt. So, wie ich meine erste Amtszeit auch gestaltet habe“. Den Menschen habe er einen guten Überblick und Ausblick vermitteln können, was er in den nächsten sechs Jahren bei einer Wiederwahl anpacken möchte, so Rothmund: „Wir haben noch große Aufgaben“. Er spricht Bereiche wie Kinderbetreuung, Sanierung von Vereinsstätten, Starkregenschutz und den Umgang mit Verkehrslärm an. Aber auch Baustellen stehen an, im wahrsten Sinne des Wortes, wie die Talbrücke Welkers. „Es mangelt nicht an Arbeit“, betont Rothmund.
Auch am Wahl-Sonntag werde er noch Veranstaltungen besuchen, dann bei seinen Eltern in Welkers verweilen und abends die Auszählung im Schlösschen mitverfolgen. Rothmund ist gespannt und blickt voraus: „Es wird wie erwartet eine enge Entscheidung. Die Menschen sind aufgerufen, in die Wahllokale zu gehen“. Auch Briefwahl könne kurzfristig noch bis Mittwoch beantragt werden. Spannend war es bereits im Februar 2020 bei der Stichwahl: Damals lag Rothmund mit 50,9 Prozent hauchdünn vor Köhler.
