Lokales 23.12.2025

Gelungener Abschluss des Eichenzeller Turm-Advents

Eichenzell – Von Silas Messing – Mit einem stimmungsvollen und erneut sehr gut besuchten Abend ist am Sonntag, dem vierten Advent, der diesjährige Eichenzeller Turm-Advent zu Ende gegangen. Zahlreiche Besucher kamen noch einmal zum Wartturm, um gemeinsam Glühwein zu trinken, ins Gespräch zu kommen und die besondere Adventsatmosphäre zu genießen.

Der Eichenzeller Turm-Advent feierte am vierten Advent einen gelungenen Abschluss. Foto: Silas Messing

Über alle vier Adventssonntage hinweg hatte der Rhönklub Eichenzell rund um den festlich geschmückten Turm zu Begegnung, Gemeinschaft und vorweihnachtlichem Beisammensein eingeladen. Die Reihe wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen – nicht nur aus Eichenzell, sondern auch aus der Region darüber hinaus.

„Man sieht auch heute wieder: Es ist gut voll“, sagte Nicolai Günder, Vorstandsmitglied des Rhönklubs, am Sonntagabend. Die positive Resonanz bestätige den großen organisatorischen Aufwand, der hinter den Veranstaltungen stehe. „Das funktioniert alles nur durch unser Helferteam hier oben am Turm. Das ist eine tolle Gemeinschaft, ohne die das alles nicht möglich wäre“ erklärt Günder.

Inhaltlich bot der Turm-Advent an jedem Sonntag eigene Akzente. Am zweiten Advent sorgte der Besuch des Nikolaus für leuchtende Kinderaugen und großen Andrang. Als Höhepunkt der Reihe bezeichnete Günder den dritten Adventssonntag mit dem Weihnachtsmarkt der Eichenzeller Dorfgemeinschaft (EDG). Dieser sei das Ergebnis enger Abstimmung der örtlichen Vereine, die ihre Veranstaltungen frühzeitig koordinieren. „Das ist über die Jahre gewachsen und inzwischen fest etabliert“, so Günder.

Auch kulinarisch zeigte sich der Turm-Advent vielfältig: Neben Bratwürsten vom Grill wurden unter anderem Gulasch angeboten, dazu Glühwein und weitere Getränke. Mehrere Vereine beteiligten sich aktiv, was die Veranstaltung bewusst über den Kreis der eigenen Mitglieder hinaus öffnete. Dass der Wartturm längst ein fester Treffpunkt in der Adventszeit geworden ist, zeigt für Günder die stetig steigende Beteiligung: „Der Turm ist ein Anlaufpunkt – nicht nur für Eichenzeller.“ Ideen für die kommenden Jahre gebe es bereits, auch wenn stets darauf geachtet werde, dass alles organisatorisch handhabbar bleibe.

Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits fest eingeplant. Mit dem gelungenen Abschluss am vierten Advent endete eine Veranstaltungsreihe, die vor allem eines gezeigt hat: gelebte Gemeinschaft, getragen von ehrenamtlichem Engagement und viel Herzblut.

Viel los beim Eichenzeller Turmadvent. Fotos: Silas Messing