Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich zahlreiche Teilnehmer und Gäste am Eichenzeller Wartturm, um nach der sportlichen Herausforderung die wohlverdiente Stärkung zu genießen. Gelaufen wurden entweder 15,4 Kilometer auf der Langstrecke oder 5,9 Kilometer auf der Familienroute – stets mit dem Ziel, Spenden für den guten Zweck zu sammeln. Für die Familienroute mussten circa 1,5 Stunden eingeplant werden, auf der Langstrecke waren die Starter sogar mehr als vier Stunden unterwegs. Auf der Familienroute waren 510 Wanderer unterwegs, auf der Langstrecke waren es 239.
Die Sponsoren Förstina Sprudel, VR-Bank NordRhön eG und VR Bank Fulda eG unterstützten die Aktion, indem sie für jeden gelaufenen Kilometer 20 Cent an die FZ-Initiative „Ich brauche deine Hilfe“ spendeten. „Und darüber hinaus stellen die Sponsoren auch das Präsent, welches jeder Teilnehmer des Wandervierers erhält. Das ist in diesem Jahr ein Multifunktionstuch“, erklärte Benjamin Günder, erster Vorsitzender des ausrichtenden Rhönklub-Zweigvereins Eichenzell, und zeigte sich darüber hinaus rundum zufrieden mit der Abschlussetappe des diesjährigen Wandervierers: „Ohne die Teilnehmer, die Sponsoren und die zahlreichen Helfer wäre so eine Veranstaltung überhaupt nicht möglich. 60 Ehrenamtliche hatten wir in diesem Jahr, die sich um alles gekümmert haben“, freute sich Günder und Eichenzells Bürgermeister Johannes Rothmund konnte sich dem nur anschließen: „Ich kann mich im Namen der Gemeinde Eichenzell nur bei allen Mitwirkenden bedanken. Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, wie viel Menpower für so eine Veranstaltung notwendig ist.“
Der Name Wandervierer erklärt sich aus dem Konzept, an vier verschiedenen Orten jeweils eine festgelegte Strecke zu absolvieren. In diesem Jahr eröffnete Hilders am 27. April die Serie, gefolgt von Elters am 25. Mai. Am 16. Juni war Tann Austragungsort, bevor schließlich Eichenzell am Sonntag den Schlusspunkt setzte. Wie in jedem Jahr kommen die erlaufenen Spenden dem wohltätigen Zweck zugute.
Zum Abschlussfest am Eichenzeller Türmchen gab es neben dem reichhaltigen Essensangebot mit Spezialitäten vom Grill und selbstgemachtem Kartoffelsalat auch ein abwechslungsreiches Programm für die jüngsten Gäste: Hüpfburg, Sandkasten, Spielplatz und fantasievolles Kinderschminken sorgten dafür, dass auch bei den kleinsten Gästen keine Langeweile aufkam.
