„Unser Auftakt war alles andere als optimal“, erklärt Andrijasevic mit Blick auf den bisherigen Spielplan. „Zuerst direkt auswärts beim Topfavoriten Bad Soden – da wussten wir, dass es schwer wird. Und dann eine Woche spielfrei. Aus sportlicher Sicht ist das natürlich absolut ärgerlich. Da fehlt einfach der Rhythmus.“ Doch der Coach macht klar: „Wir haben die zwei Wochen intensiv genutzt. Wir sind bereit für das Derby.“ Die Personalsituation beschreibt er als „im normalen Rahmen“, das Team sei fokussiert und heiß auf das erste Heimspiel. Auch den Gegner hat Andrijasevic genau analysiert: „Hofbieber wird von uns garantiert nicht unterschätzt. Sie stehen taktisch gut und haben vorne zwei richtig schnelle Leute – das kann gefährlich werden.“ Unter anderem gilt es natürlich auch auf Kevin Krieger aufzupassen, der den SVH im Sommer aus Hünfeld verstärkte.
Doch Angst? Fehlanzeige. „Wir haben unsere eigenen Qualitäten, können Tore machen und wissen, was wir können.“ Ein Trumpf für Eichenzell dürfte die Anstoßzeit am Sonntagabend sein: „17.30 Uhr – das ist eine Uhrzeit, zu der kein anderes Spiel mehr läuft. Da werden wohl einige Zuschauer kommen“. Das Derby wird ein Highlight – so oder so. Die Britannia sei „kampfbereit“ und will „das Ding unbedingt gewinnen“.
