Lokales 06.12.2021

Löschenröder bringen Geschenke – Gutes tun für Senioren

Eichenzell (as/ea) – Mit Liedern, Geschichten und Geschenken anderen eine Freude bereiten – unter dem Motto „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder“ zogen mehrere Kinder und Jugendliche als „Nikoläuse“ am Sonntag von Löschenrod aus nach Eichenzell. Mit im Gepäck hatten sie neben einigen Liedern auch Geschenktüten gefüllt mit Plätzchen und Schokolade, die sie an Jung und Alt verteilten.

Foto: Andreas Schellenberg

In Löschenrod vor der Kirche gab es zuerst eine kleine Stärkung. An einem Seil und mit einer Kerze in der anderen Hand machte die Gruppe sich zu Fuß auf den Weg von Löschenrod nach Eichenzell. Als erstes Ziel besuchten sie das AWO Seniorenzentrum. Dort trugen sie einige weihnachtliche Lieder für die Bewohner vor. Auch eine kleine Szenen mit einem Gespräch zwischen dem Weihnachtsmann und dem Nikolaus wurde vorgelesen.

Die Bewohner schauten von ihren Fenstern aus der Vorstellung zu und freuten sich über die Überraschung. Nachdem Pfarrer Guido Pasenow ein Segensgebet gesprochen hatte, wurden Geschenktüten für die Senioren auf einer Bank vor der Tür abgestellt. Ein weiteres Ziel war das Herrenhaus, ein inklusives Wohnprojekt in Eichenzell. Dort wurden die Bewohner ebenfalls mit Liedern und Gedichten unterhalten, bevor sie eine Geschenktüte bekamen. Als Andenken an die Aktion war in jeder Tüte ein Schmunzelstein aus Ton, welchen die Kinder selbst gebrannt hatten.

Zur Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“

Einen „Tat.Ort“ der guten Taten: Den gibt es auch in Löschenrod. Ganz im Sinne des heiligen Nikolaus engagieren sich hier Menschen für ihre Mitbürger. Das Projekt ist Teil der bundesweiten Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken. Sie gehört zur bundesweit bekannten „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Hilfswerk 2002 gestartet hat. Rund um den Gedenktag des heiligen Nikolaus, der am 6. Dezember gefeiert wird, hat der Weihnachtsmann einen Tag Pause. Dann engagieren sich bundesweit Pfarreien, Schulen und Kitas, kirchliche Gruppen oder Verbände ganz im Sinne des heiligen Bischofs Nikolaus, der voller Tatendrang war und als Vorbild für Nächstenliebe, Respekt und Hilfsbereitschaft steht.

Förderung durch Bonifatiuswerk

Er ist einer der bekanntesten Heiligen: der Nikolaus. Bundesweit engagieren sich rund um den Nikolaustag am 6. Dezember unzählige Menschen in insgesamt 64 Projekten ganz im Sinne des heiligen Bischofs von Myra. Sie alle schaffen einen „Tat.Ort.Nikolaus“ – also einen Ort der guten Taten und des sozialen Engagements. So auch in Löschenrod. Das Bonifatiuswerk fördert diese Projekte mit einem Sachkostenzuschuss von bis zu 350 Euro und 200 exklusiven Schoko-Nikoläusen, fair gehandelt und hergestellt im Familienunternehmen Riegelein im fränkischen Cadolzburg. „Ich bin begeistert, wie viele Menschen sich auch in diesem Jahr wieder ganz nach dem Vorbild des heiligen Nikolaus für ihre Mitmenschen einsetzen“, sagt der Generalsekretär des Bonifatiuswerks, Monsignore Georg Austen. „Bundesweit gibt es wieder über 60 ‚Tat.Orte‘, die uns bekannt sind, in denen christliche Nächstenliebe ganz praktisch gelebt wird. Es sind tolle Aktionen, mit denen die Werte, für die der Nikolaus steht, lebendig bleiben“, so Austen weiter.

Beispielprojekte

Eine Überraschung für Obdachlose, ein Besuch bei Flüchtlingen, Leckereien für Trucker ‚on the road‘: Insgesamt 64 Mal gibt es in diesem Jahr einen „Tat.Ort.Nikolaus“. Mit dieser Aktion fördert das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken rund um den Nikolaustag am 6. Dezember bundesweit Aktionen, in denen Menschen Gutes tun – aus Nächstenliebe für ihre Mitmenschen, ganz im Sinne des heiligen Nikolaus. Diese Aktion ist Teil der 2002 gestarteten „Weihnachtsmannfreien Zone“. Damit will das Hilfswerk an den echten Bischof Nikolaus erinnern, der als einer der populärsten Heiligen ein Mann der guten Taten war: Er steht für christliche Werte wie Nächstenliebe, Respekt und Hilfsbereitschaft. Auch heute folgen Menschen seinen Spuren, indem sie ein Zeichen der Nächstenliebe setzen.

„Tat.Ort.Nikolaus. Fotos: Andreas Schellenberg