In einer Andacht unter Leitung von Pfarrer Christian Schwitz wurde das Friedenslicht in Löschenrod ausgesendet. Kerzen im Glas konnten noch vor der Kirche gekauft werden. Während der Andacht brachten die Pfadfinder das vor wenigen Tagen von einem Kind an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem entzündete Feuer in einem Eimer in die Auferstehungskirche. Die Jugendlichen zündeten damit die Altarkerzen, die Kerzen auf dem Adventskranz und mehrere Friedenslichter an. An diesen konnten im Anschluss die Besucher ihre Kerzen entzünden – natürlich, wie die ganze Andacht, coronakonform mit Abstand und Maske. Vor der Kirche sorgten ein leuchtender Baum, grüne Zweige, rote Sterne und ein Lagerfeuer für weihnachtliche Stimmung. Mit dem Friedenslicht aus Bethlehem wird seit über 25 Jahren an die Weihnachtsbotschaft „Frieden auf Erden“ und den Auftrag, den Frieden zu verwirklichen, erinnert. Wie bei fast allem war auch bei der Verteilung des Friedenslichts in diesem Jahr vieles anders. So wurde die Flamme nicht wie sonst von Mitgliedern der beiden Stämme DPSG und VCP mit dem Zug in Wien abgeholt, sondern per Auto auf mehreren Routen in Deutschland verteilt.
